Abgrenzung: Wie man sich gegen unerwünschte Zugriffe und Energieverlust schützen kann

Abgrenzung energetischer Selbstschutz

Das Leben in seiner Vielfalt beutelt jeden – die Frage ist, wie man damit klar kommt. Nicht jeder weis, wie er sich vor übermässigem Energieverlust schützen kann.

Im „Yoga der Energie“, dem Kundalini-Yoga, gibt es viele Techniken zur Stärkung des eigenen Energiehaushalts, des Selbst und um sich vor unerwünschten Zugriffe in Sicherzeit zu bringen. Unerwünschte Zugriffe sind die, welche uns übermäßig aus der inneren Ruhe bringen.

Lies hier mehr darüber.

Typische Situationen die das Leben schwer machen sind … *

Sowas kennt wohl jeder, das gibt’s in jedem Leben. Die Frage ist, wie man damit umgeht.

  1. Dir fällt es schwer, die negativen Emotionen anderer Menschen „draußen“ zu lassen. Statt dessen lässt du dich von ihrer Stimmung übermäßig beeinflussen. Sie ziehen dich herunter, deine Stimmung und Laune leiden. Darunter leiden dann wiederum andere Menschen, mit denen du Kontakt hast, und die du nicht in diese Stimmungen hinein ziehen möchtest.
  2. Du fühlst dich nach Kontakt mit bestimmten Personen völlig ausgelaugt und erschöpft. Weil du dich über die Grenzen hinweg von anderen beanspruchen lässt. Du weist nicht, wie du diese Grenzen erkennen und bewahren kannst, um besser bei dir zu bleiben. Möglicherweise gibt es gute Gründe für den Kontakt mit diesem Menschen, und du möchtest beides: Deine Energie bewahren UND ihnen helfen.
  3. Du kommst immer wieder in Situationen, wo du anderen zuliebe auf das verzichtest was für dich selber wichtig wäre. Dir fehlt zunehmend die Energie, um für dich selbst zu sorgen. Dadurch rutschst du immer tiefer in die Erschöpfungsspirale hinein.

Ab und zu passiert das jedem. Manchmal ist das Leben einfach garstig.

Und gerade in diesen garstigen Situationen ist es ganz besonders wichtig, sich um den eigenen Energieschutz zu kümmern, um nicht unter diesen Situationen zusammen zu brechen. Und um seine Lieben besser unterstützen zu können.

Ein gut gepflegter Energiehaushalt ist sehr wichtig, denn wer keine Energie hat, kann anderen nichts Gutes tun.

Manche Menschen sind besonders sensibel, und werden extrem leicht zur Energiequelle für ihre Umgebung – OHNE – dass sie wüssten, wie sie ihren eigenen Energiehaushalt wieder auffüllen können. Das Ergebnis, der Energie-Mangel-Zustand, zeigt sich in schlechter Stimmung, Lustlosigkeit, fehlendem Schwung und zurückgehenden Aktivitäten die der eigenen Freude und Entwicklung dienen.

Vielen Menschen fällt es zunehmend schwerer sich abzugrenzen …

… und andere außerhalb ihres Innenlebens zu lassen. Sie gehen bei jeder Emotion in ihrem Umfeld mit, und lassen sich sehr leicht energetisch aussaugen.

  • Sie geben mehr, als für sie gut ist.

Energetische Balance besteht aus harmonischen Energie-ZU- und -AB-Flüssen. Wer viel gibt, muss zuverlässig für passenden Nachschub sorgen.

Grundsätzlich ist es sehr gut, richtig und wichtig zu geben

Es muss nur nur zum eigenen Energiehaushalt passen.

Wer mehr gibt als er hat, wird nicht lange was zu geben haben.

Wenn du auf deinen Energiehaushalt achtest, also aktives Energiemanagement betreibst, dann bringt das klare Vorteile für alle:

  1. Ein gut gepflegter Energiehaushalt ermöglicht es dir viel zu geben, ohne dabei selbst auszubluten.
  2. Du bleibst in guter Verfassung, und kannst mit deiner Energie sehr gut andere unterstützen.
  3. Die anderen haben mehr von dir, wenn du beim Geben nicht deine eigene Energie verlierst.

Die Methode aus dem Yoga, die als erster Schritt wichtig ist um wieder zu sich selbst zu finden, ist das Zurückziehen der Sinne. Sie heißt:

„Pratyahara“

Im Anschluss an Pratyahara erfolgt die energetische Aufladung.

#1 Der erste Schritt ist „Pratyahara“, das Zurückziehen der Sinne *

Dieses Bild drückt deutlich aus, worum es beim Pratyahara geht:

  • Du schaffst dir einen energetischen Schutzraum, der dich vor allen äußeren Einflüssen sicher abschirmt.

Das funktioniert mit ein bisschen Übung sogar mitten im normalen Alltag.

Abgrenzung energetischer Selbstschutz#1 – Mit Pratyahara kannst du innerlich eine klare Distanz zum Geschehen in deinem Umfeld schaffen. Das ist der erste Schritt, um deinen Energiehaushalt auszugleichen.
Es ist eine ganz bestimmte Form der Atem-Meditation. Die Kombination spezifischer Konzentration mit einer Atempraxis macht den Unterschied. Und ein klarer Wille. Ohne den geht gar nichts.

#2 – In einem zweiten Schritt lädst du dich innerlich auf, um mehr Energie zur Verfügung zu haben. Auch hier haben wir es in erster Linie mit einer bestimmten Konzentration und Atempraxis zu tun. Es kommen noch einige Mudras, Bandhas und Asanas hinzu, um den Effekt zu unterstützen. Hier sind ganz bestimmte Konzentrationen aus der yogischen Überlieferung ganz besonders wichtig.

#3 – Dein Prana, deine Lebens-Energie, kannst du im Anschluss gezielt zum Einsatz bringen. Also dahin lenken, wo du gerne deine Unterstützung einbringen möchtest.

Wer oder was sie bekommt, das entscheidest du selbst.

#2 Danach erfolgt die energetische Aufladung *

Mit Energien ist die universelle Lebenskraft gemeint.  Im Yoga nennt sich das Prana. In den alten Yoga-Schriften steht diesbezüglich:

Verlässt das Prana den Körper, dann stirbt der Mensch.

Über Prana, Energien – und ihre Nutzbarkeit im Leben

Pranasteuerung gehört zu den großen Künsten im Yoga. Die viele tausend Jahre alte Prana-Lehre des Yoga ist in den alten Yoga-Schriften überliefert.

Sie lehrt:

  1. Prana ist die universelle Lebensenergie
  2. Hat der Körper sein Prana verloren, so ist er tot
  3. Das Prana geht dahin, wo die Konzentration ist
  4. Wer seine Konzentration steuert, steuert sein Prana

Wer sein Prana beherrscht, hat sein Leben im Griff und vollbringt Wunder!

#3 Erst dann ist Prana da, für die Prana-Steuerung *

Im Kundalini-Yoga beschäftigen wir uns mit der Kunst unser Prana zu schützen, zu stärken und bewusst zu steuern. Damit ist es möglich bestimmte Lebensbereiche und Personen gezielt zu stärken, und wichtige Ziele leichter zu erreichen.

  • Mit Prana-Yoga nimmst du bewusst gestaltend Einfluss, um deine Aufgaben mit Leichtigkeit und voller Freude zu erledigen.
  • Mit viel Prana hast du immer genügend Energie, um etwas mehr zu tun, als von dir verlangt wird.

Und ja, es gibt einen Haken:

  • Es braucht Übung!

Das musst du tun:

  1. Deinen Geist in die völlige Konzentration versenken
  2. Mit Hilfe von Pratyahara deinen Geist völlig in dir selbst konzentrieren. Du nimmst deine Umgebung nicht mehr wahr.
  3. Deine Konzentration als Werkzeug nutzen, um dein Prana zu harmonisieren und machtvoll aufzuladen. Das ist die Basis. Dann kommt die Kür:
  4. Du kannst mit deinem Prana jetzt ganz gezielt die Lebensbereiche und Personen aufladen, die du gerne unterstützen willst.

Um diese Intensität der Konzentration zu erreichen brauchst du bestimmte Techniken und Übung.

Yoga kann vieles – Zaubern gehört NICHT dazu!

Die Prana-Übungen sind zwar einfache Übungen, aber es ist nicht leicht das Prana zu beherrschen.

Es braucht einen starken Willen und eine klare Konzentration auf ein selbstgewähltes Ziel.

Wenn du fest entschlossen bist, die Kontrolle über dein Prana zu übernehmen, dann … *

… komm in den Workshop „Abgrenzung und Selbstbewußtsein“

Wenn du wirklich fest entschlossen bist, dann wirst du von diesem Workshop sehr profitieren. Denn dort zeige ich dir wie das geht.

Wenn du nicht wirklich fest entschlossen bist, dann …

… wirst du die erforderliche Konzentration und Disziplin nicht aufbringen. Ohne Konzentration und Selbst-Disziplin ist das Prana nicht steuerbar.

Deshalb frage ich, ob du wirklich fest entschlossen bist, das lernen zu wollen.

Wenn du fest entschlossen bist dich voll einzulassen, dann bist du hier richtig!

Ich zeige dir präzise alle erforderlichen Techniken dazu und leite dein Üben gründlich an. Dann hast du genau verstanden, um was es wirklich geht, und um was nicht.

Das ist nicht in Worten transportierbar, das braucht das Erleben. Wir reden hier schliesslich nicht über intellektuelle Gymnastik!

Du kannst diese Prana-Praktiken danach jederzeit und überall für dich nutzen. Dein Leben bekommt eine neue Dimension, wenn du das machst. Weil du deine Energie besser im Griff hast.

So war es bei mir und vielen anderen vor dir auch.

Workshop: Abgrenzung und Selbstbewusstsein

 

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1 Kommentar

  1. Thomas Auaken
    14. Oktober 2017    

    Mich fasziniert es immer aufs Neue zu erkennen, was die Inhalte von Yoga leisten.
    Empathie reicht nicht aus und kann nach meiner Erfahrung ermüden, wichtig empfinde ich die Kombination von Empathie und emotionaler Intelligenz, denn nur das lässt es zu, sich anderen zu widmen ohne deren Lasten tragen zu wollen. Ich bin überzeugt, dass es nicht viele Menschen gibt, die dieses verkörpern. Mir würde es helfen.
    Ich liebe dieses Yoga. Danke für Alles.

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