Beckenboden und Männer: Wie Männer ihren Beckenboden gut finden

Beckenboden und Manner

Männern fällt es oft schwer Zugang zu Ihrem Beckenboden zu finden, Frauen tun sich da naturgemäß wesentlich leichter. Hier einige Tipps, wie das trotzdem klappt.

Ich habe einige männliche Yogalehrer befragt, wie sie als männliche Yogalehrer ihren männlichen Schülern vermitteln, wo der Beckenboden sitzt.

Welche Hilfen geben männliche Yogalehrer ihren männlichen Yogaschülern, damit diese ihren Beckenboden leichter finden?

Beckenboden und Männer – das geht! *

In meinem Beitrag Was passiert, wenn dein Beckenboden zu schwach ist, und wie du ihn stark machst habe ich über die verschiedenen Arten von Mulabandha gesprochen. Wenn du Mulabandha bisher noch nicht kennst, dann lies das bitte dort nach.

Wenn du die verschiedenen Arten von Mulabandha kennst, dann lies hier weiter:

Gesamtes Mulabandha:

„Stell dir vor, dass du groß und klein gleichzeitig musst, und keine Toilette in der Nähe ist. Du spannst den gesamten Beckenboden an, von Harnröhre bis Anus.“

Vorderes Mulabandha:

„stell dir vor du ziehst deinen Penis nach innen“

Hinteres Mulabandha:

„als wenn du dringend den Darm entleeren musst, und noch eine Weile einhalten musst“

Mittleres Mulabandha

„betrifft die Region zwischen vorderen und hinteren Mulabandha“

Eine weitere Formulierung, die mir begegnet ist:

„Zieh den Sack hoch.“

Wenn du die hier beschriebenen und weitere Übungen sehr intensiv und unter Anleitung korrekt lernen möchtest, dann komm in meine Kurse für Yoga-WonneYoga-RückenYoga-Helden und in meinen Beckenbodenworkshop.

Als Mann den mittleren Beckenboden finden *

Es gibt noch eine besondere Übung, welche Männern hilft den Beckenboden zu finden. Und zwar insbesondere den mittleren Beckenboden.

Diese Übung wird im traditionellen, indischen Yoga gerade von Männern ganz begeistert geübt. Es handelt sich um Mahamudra. Es gibt sogar Bücher, die sich ausschliesslich und nur mit den Wohltaten dieser einen Übung beschäftigen. Einige Texte sind uralt, sie stammen aus der Frühzeit des Yoga, vor einigen Tausend Jahren.

Mit Mahamudra spürt jeder seinen Beckenboden deutlich *

Mahamudra setzt ein bisschen Flexibilität in Knien und Füßen voraus.

Die europäischen Männer haben häufig eine festere Muskulatur, als dies bei indischen Männern der Fall ist. Je fester die Muskulatur ist, desto weniger Flexibilität ist da. Das liegt daran, weil diese stärkeren Muskeln festere Bänder brauchen. Das Problem betrifft viele Männer, insbesondere in Europa.

Ich bringe jetzt die indische Anleitung für Mahamudra. Bitte sei nicht enttäuscht, wenn das bei dir nicht sofort funktioniert. Nachfolgend gibt es noch eine weitere Übung, die du stattdessen üben kannst.

#1 Setze dich also zunächst mit ausgestreckten Beinen auf den Boden.

Das ist noch einfach.  🙂

#2 Dann beuge das linke Knie und setze dich auf die linke Ferse.

Achte darauf, dass die linke Ferse sich in der Mitte des Beckenbodens befindet. In der Mitte zwischen den Sitzhöckern, leicht nach vorne versetzt.

Das ist das Perineum, der Bereich zwischen Geschlechtsorgan und Anus. Eine außerordentlich sensible Region.
Mit dieser sensiblen Region setze dich also auf deine Ferse.

Wenn du das jetzt als heftig empfindest, dann ist es ganz natürlich.

Du kannst dich zu Beginn mit den Händen rechts und links etwas abstützen, um den Druck der Ferse in deinem Beckenboden zu mildern. Mit der Zeit wird sich das regulieren.

Ich habe bereits persönlich viele Männer erlebt, welche problemlos lange Zeit auf ihrer Ferse sitzen. Der Druck im Beckenboden ist dabei nicht das Problem. Eher das Knie.

Dem Knieproblem kannst du mit einem Trick entgehen.

Trick #1

Nimm eine Socke und lege diese Socke in deine Kniekehle, bevor du das Bein beugst. Die Socke sorgt dafür, dass sich ein paar Strukturen im Knie ein wenig verschieben. Das wirkt entlastend auf das Knie. Jedenfalls bei vielen.

Trick #2

Ein anderer Trick ist:  Besorge dir einen kleinen Ball, wie zum Beispiel einen Tennisball. Eventuell einen etwas kleineren Ball, auf keinen Fall größer. Der Ball ist im Idealfall etwa so wie deine Ferse. Den legst du anstelle deiner Ferse unter deinem Beckenboden, und setzt dich darauf.

Tennisbälle sind von der Härte her sehr gut geeignet.

Frauen, mit ihrem etwas breiteren Becken, sitzen darauf sehr gut. Da Männer das schmalere Becken haben, kann es sein, die der Tennisball für dich etwas zu groß ist,

In dem Fall kannst du versuchen einen Ball zu finden, der im Durchmesser kann etwa einen halben bis 1 cm kleiner ist, als ein Tennisball. Und der Ball sollte eine ähnliche Härte haben. Die Härte ist wichtig.

#3 Während du auf deiner Ferse oder auf dem Ball sitzt

Wenn nun eine Weile auf deiner Ferse oder auf dem Ball sitzt, dann wirst du spüren, dass sich in deinem Beckenboden sehr viel tut.

Wahrscheinlich fühlst du dort einen ordentlichen Druck. Das lenkt ganz zwangsläufig deine Konzentration in den Beckenboden.

Du weißt jetzt ganz genau wo dieser ist. 🙂

Und:

Der Druck sorgt für eine Veränderung in der Blutversorgung dieser Region.

Der Körper wird versuchen, die Blutregulation an die neue Situation anzupassen.

Insgesamt wird die Durchblutung dieser Region steigen, das kannst du deutlich spüren. Es ist ein warmes Gefühl.

Es kann sein, dass die Veränderung der Empfindungen im Bereich des Beckenbodens in ihrer Gesamtheit im ganzen Bauchraum spürbar sind.

Dies sollte nicht als Schmerz spürbar sein, sondern eher als Wonneschauer.

Wenn du wirklichen Schmerz spürst, dann geh bitte davon aus das du deine Prostata untersuchen lassen solltest. Wenn sie entzündet ist, dann wird sie hier nicht mitspielen.

Sie wird in dieser Übung schon einem ganz deutlichen Druck ausgesetzt. Das ist eine intensive Prostatamassage.

Durchblutungsfördernd.

Mahamudra wird in Indien eingesetzt bei Problemen mit der Prostata, der Potenz und der Zeugungsfähigkeit.

#4 Nach einer Weile entferne den Ball und sitze wieder fest auf dem Boden.

Spüre in den Beckenboden hinein.

Du wirst einen deutlichen Entlastungsreiz wahrnehmen. Der Körper reguliert jetzt wieder die Durchblutung neu. Der Druck ist weg, die Regulation des Blutdurchflusses wird wieder aktiv, um sich wiederum neu anzupassen.

Der Entlastungsreiz wird vom Nervensystem aufgenommen, und ebenfalls verarbeitet.

Dabei können sehr schöne Empfindungen im Bauchraum entstehen.

Genieße sie eine Weile.

Du kannst sie nutzen, um in Meditation zu gehen.

Diese Vorgehensweise ist im Yoga sehr weit verbreitet.

Mahamudra in dieser einfachen Form wird sehr gerne angewendet, um die Meditation zu fördern.

Es gibt noch fortgeschrittenere Varianten von Mahamudra, da geht die Post ab!

Aber das ist hier nicht das Thema.

Du möchtest das mit Live-Anleitung? *

Dann komm in meine Yogaschule in Papenburg in einen Kurs oder Workshop. Je nach Thema können wir da auch auf solche Dinge eingehen. Eine Probestunde im laufenden Kurs ist kostenlos.

Da können wir miteinander sprechen, und ich beantworte ich dir sehr gerne deine weiteren Fragen. Und wir finden heraus, welcher der Kurse für dich am besten passt.

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Wie diese Übungen korrekt durchgeführt werden, und welche Varianten es dazu gibt, dazu gibt’s in meinen Yoga-Kursen und Yoga-Workshops mehr. Einzelstunden, um ein maßgeschneidertres Yoga-Programm zu erhalten sind auch möglich.

Damit du das alles mal ausprobieren kommst, lade ich dich herzlich ein, in einer (kostenlosen) Probestunde in einem der laufenden Kurse mit zu machen.

Da können wir auch miteinander sprechen, und ich beantworte ich dir sehr gerne deine weiteren Fragen. Und wir finden heraus, welcher der Kurse für dich am besten passt.

Live-Workshop in Papenburg zum Beckenboden

Nächster Termin:
Freitag der 19. Januar 2018 - 18-21:00
(derzeit sind keine weiteren Termine geplant)

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Die Teilnehmer waren total begeistert davon. Dir gefällt das ganz sicher auch. 

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