Meditation: 7 wissenschaftlich belegte Vorteile die jedem nutzen

Meditation-Vorteile

Meditation hat so viele Vorteile, das Meditations-Meister frei sind von jeglicher Beeinflussung, so lehren es die alten Schriften. Viele der überlieferten Vorteile der Meditation sind inzwischen wissenschaftlich belegt.

„Das Gegenstück zum äußeren Lärm ist der innere Lärm des Denkens. Das Gegenstück zur äußeren Stille ist innere Stille jenseits der Gedanken.“ (Eckhart Tolle)

Meditation Vorteile – Vom Nutzen der Meditation *

Zahlreiche Studien der letzten Jahre belegen eine ganze Reihe von Vorteilen, welche Meditation für die körperliche und geistige Gesundheit des Menschen hat.

Im Beitrag “Perspectives on Phsycological Science” haben Wissenschaftler vier Schwerpunkte der Wirkungen von Mediation bestimmt:

  • das Körper-Bewusstsein
  • das Selbst-Bewusstsein
  • die Regulierung von Emotionen
  • die Regulierung von Aufmerksamkeit.

7 Gründe, warum du heute noch anfangen solltest zu meditieren, *

… falls du es nicht sowieso schon tust.

1. Meditation befreit dich von Stress

Stress hat äußerst negative Auswirkungen auf die gesamte Gesundheit. Oft ist es gerade dann sehr schwer, zur Ruhe zu kommen und sich wirklich zu entspannen. Meditation kann dabei sehr helfen.

Meditation hilft deiner Gesundheit durch verbesserte Entspannungsfähigkeit

Forschungsergebnisse, die 2013 im Journal “Health Psycology” veröffentlicht wurden, haben gezeigt, dass Meditation die Ausschüttung des Stress-Hormons Cortisol verringert.

2. Meditation stärkt das Gehirn

Eine Studie aus dem Jahr 2005 zeigte, dass Menschen, die 40 Minuten am Tag meditierten, eine dickere Cortikalwand (Großhirnrinde) hatten, als Menschen die nicht meditieren.

Meditation hält dein Gehirn gesund, durch Mental-Training

Das bedeutet, dass meditierende Gehirne langsamer altern, weil sie besser trainiert werden. Außerdem werden die Fähigkeit zur Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung gestärkt.

3. Meditation kurbelt die Kreativität an

Wenn wir emotional aus der Balance geraten oder unglücklich sind, dann ist unser  Gehirn damit beschäftigt, die aufkommenden Emotionen zu verarbeiten. Denken, Kreativität und Ideen werden dann so verändert, das jegliche Kreativität, un damit Entscheidungs- und Problemlösungsfähigkeit lahmgelegt ist.

Meditation befreit dich von Ideen-Blockaden, das macht kreativ

Meditation hilft Emotionen zu steuern. Meditierende Personen legen ihre neurologischen Wege zu kreativem Denken frei, weil sie blockierende Emotionen auflösen können.

4. Meditation ist ein wirksames Mittel bei Depressionen

Eine alte Weisheit ist inszwischen auch wissenschaftlich bestätigt: Meditation ist bei Depressionen und Ängsten so wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie.

Meditation stärkt die Fähigkeit zur Selbststeuerung durch verbesserte Achtsamkeit

Wer Meditation systematisch betreibt, und zwar in der richtigen Art und Weise, der wird in die Lage versetzt sein Denken und Handeln aus einer höheren Perspektive zu beobachten. Diese verstärkte Achtsamkeit hilft ungemein dabei die Übersicht zu bewahren.

Eins ist klar: „Wer im Schlamassel drin steckt, hat keinen Überblick“. Meditaiton ändert das.

5. Meditation kann Schmerzen lindern

Die teilweise schier unglaubliche Fähigkeite der alten Yogis, ihre Schmerzen einfach loszulassen ist bekannt. Studien belegen heutzutage: Meditation kann die empfundene Schmerz-Intensität um bis zu 40 Prozent senken.

Meditation ist ein wirksames Schmerzmittel, weil die Schmerzwahrnehmung verändert wird.

Morphium und weitere chemische Schmerzmittel lindern Schmerzen im Allgemeinen um bis zu 25 Prozent. Gehirnscans zeigten, dass die Gehirnregionen, welche Schmerzen verarbeiten, während der Meditation beinahe inaktiv werden können. Das Gehirn wird „neu justiert“, so dass sich die Schmerzwahrnehmung verändern kann.

6. Meditation verbessert den Schlaf

Eine Studie der University of Utah belegt, dass Meditierende besser schlafen können.

“Menschen, die Achtsamkeitsübungen praktizieren, sind in der Lage, ihre Gefühle und ihr Verhalten während des Tages besser zu kontrollieren“ (Holly Rau). Das ist auch für jeden selbst beobachtbar.

Meditation ermächtigt den Gehirnbesitzer sein Denken bewusst zu steuern und damit unerwünschte Gedankenflüsse zu beenden.

Wer meditiert, lernt seine Denkaktivität abzustellen, oder auf ein konkretes Ziel auszurichten. Er lernt auch, zwischen diesen beiden klar zu Unterscheiden. Bei der Meditation wird der Geist systematisch von allen Gedanken und Ablenkungen befreit, die uns zum Beispiel immer wieder am Einschlafen hindern.

Wer kennt das nicht? 🙂

7. Meditation macht jeden zu einem besseren Menschen

Es ist beeindruckend: wer Achtsamkeit trainiert und praktiziert, bei dem profitiert auch der Partner oder die Partnerin, sowie alle Menschen im gesamten Umfeld. Meditierende werden als fröhlicher und gelassener wahrgenommen. Meditierende, sind mitfühlender, wie Forscher der Harvard University nachweisen konnten.

Meditation befreit vom impulsgesteuerten Handeln, und ermöglicht dadurch im Konfliktfall gelassen zu bleiben.

Wer gelernt hat, seine Gedanken und Gefühle bewusst zu steuern, der hat auch gelernt, sein Handeln von negativen Emotionen unbeeinflusst zu lassen. Meditierende übertragen ihre Emotionen nicht auf andere Menschen.

Diese Übertragung – in der Psychologie „Projektion“ genannt – ist eine der Hauptursachen für Konflikte aller Art. Wer das bei sich selbst erkennt, kann es abstellen, und lebt glücklicher.

Was nutzt Meditation ganz praktisch im Alltag? *

Sehr viel. Jetzt kümmern wir uns darum, wie du dein Wissen um die Vorteile der Meditaiton ganz konkret in deinem Alltag für dich nutzen kannst. Wie du effizienter wirst, und dabei gelassener und entspannter bleibst.

3 Schritte: So bringst du mit Meditation Entspannung in deine ToDo-Liste *

Stress haben wir nicht, weil wir viel zu tun haben, Stress entsteht, weil wir die innere Orientierung verloren haben. Wir sind uns nicht sicher, wir fühlen uns unsicher. Aus dieser Unsicherheit heraus werden wir ineffzient.

Warum – das haben wir oben geklärt.

Wichtig ist als nächstes, diese innere Unruhe zu beenden. Danach wird die Todo-Liste nochmal genauer angeschaut. Dazu verschaffst du dir 15 Minuten Pause (das geht immer!) und meditierst.

Wenn du durch die Meditation deine innere Klarheit wiedergefunden hast, dann weist du auch wieder, wo deine wahren Schwerpunkte sind. Du kannst deine ToDo’s entsprechend priorisieren, und Zeitfresser sowie Überflüssiges entlarven und rauswerfen.

Ganz wichtig: du hast jetzt den Mut, einige Punkte einfach zu streichen, zu delegieren, oder wenigstens zu verschieben.

Und dann passt die ToDo-Liste wieder in deinen Tag.

Nach der Meditation ist deine ToDo-Liste ganz leicht kürzbar

Probiere es aus, so gehts:

  1. Meditiere mindestens 15 Minuten lang, oder solange, bis dein Geist zur Ruhe gekommen ist. Je nachdem was vorher los war, und welche Meditationstechnik du benutzt, kann das eine Weile dauern.
  2. Dann schau dir ganz entspannt deine ToDo-Liste an.
  3. Wie siehst du sie jetzt? Was hat sich verändert? Wo siehst du Kürzungspotential, das du vorher nicht gesehen hast?
    🙂

Hier ist meine favorisierte Meditation, mit der ich das mache (Video) *

Die Bija-Meditation aus dem Chakra-Yoga arbeitet mit der Wirkung von Klang und Silbe. Dahinter steht ein besonderes Verständnis der tieferen psychologischen Wirkungen von Vokalen und Konsonanten.

Es gibt viele Mantras für ganz besondere  Zwecke, mit denen die eigene Psyche in die favorisierte Richtung gebracht werden kann. Die Bija-Meditation nimmt hier einen Sonderplatz ein, da sie ganz besondere Wirkungen hat.

Sie ist mit intensiven Visualisierungen verbunden, und deshalb nicht für Meditatios-Anfänger geeignet. Sie ist sehr interessant für alle, die bereits länger meditieren, und die bereits gelernt haben ihr Denken bewusst zu fokussieren.

Das ermöglicht dann die ganz intensiven Erfahrungen der Meditation.

Du kannst (noch) nicht meditieren? Du kannst es lernen! *

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