Rücken Übungen – Warum du Yoga brauchst, damit deine Rückenschmerzen dauerhaft verschwinden

Rücken-Übungen

Rücken-Übungen können viel dazu beitragen, das du deine Rückenschmerzen los wirst. Wenn du dabei das Wichtigste vergisst, dann ist diese Besserung nur vorübergehend.

Du hast deine Rückenschmerzen mit Rücken-Übungen endlich weg, und hoffst, dass das so bleibt? *

Da hast du echt was geschafft, das ist toll! Ich gratuliere dir dazu.

Vielen Menschen gehts nämlich völlig anders. Sie leben viele Jahre lang mit permanenten, oder regelmässig wiederkehrenden Rückenschmerzen.

„Vier von fünf Menschen in der Schweiz kennen Rückenschmerzen aus eigener Erfahrung.

In 5% aller Fälle werden Rückenbeschwerden chronisch.

Die Betroffenen leiden unter dauernden Schmerzen, und der Volkswirtschaft entstehen Kosten in Milliardenhöhe.“(Didier Burkhalter, Bundesrat)

Und dabei tun sie vieles („Alles!“), um ihre Rückenschmerzen los zu werden

Sie gehen regelmässig zur Massage, machen Gymnastik und achten auf Arbeitsplatzergonomie und korrekte Haltung.  Trotzdem kommen die Rückenschmerzen immer wieder. Warum?

Das hat – aus yogischer Sicht – mit deiner inneren Haltung zu tun. Es gibt psychosomatische Ursachen für jedes Lebensthema, auch für Rückenschmerzen. Es ist kein Zufall, das manche Menschen niemals sowas haben, und andere dauernd.

Auch der Spiegel hat sich mit diesem Phänomen beschäftigt, mit der Verbindung zwischen Psyche und Rückenschmerzen, und kommt zu ganz ähnlichen Ergebnissen. (zum Artikel)

Menschen die genau einmal in ihrem Leben Rückenschmerzen haben, und davor und danach nie wieder sind relativ selten. Ich gehe jetzt nicht von Unfällen als Rückenschmerzverursacher aus, sondern von den „normalen“ Rückenschmerzen, die viele plagen. Unfälle sind nochmal was spezielles.

Hier ist noch ein interessantes Zitat dazu:

„To live a year without a backache is abnormal. Backache is an intermittent predicament of life. No one is spared for long.“ (Nortin M. Hadler, M.D., in seinem Buch «Stabbed in the back» (2009))

Soweit muss das nicht kommen!

Mache dir eines kler: Die eigentliche Ursache deiner Rückenschmerzen ist nicht die schwere Kiste, die du neulich gehoben hast. Das war nur der Tropfen zuviel!

Vermutlich hast du eine innere Haltung, Emotionen und gewohnte Denkmuster, die deine Körperhaltung im unbewussten Bereich so verändern, das deine Muskeln dauerhaft überfordert werden.

Dazu sind schon geringe Abweichungen von der optimalen Körperhaltung völlig ausreichend.

Wie kommt es zu den unbewussten, schädlichen Haltungen, und wie stellt man die ab? *

Das genau ist das Problem!

Um deine Rückenschmerzen dauerhaft – also über Jahre hinweg – los zu werden, musst du deine innere Haltung verändern. Dazu ist mehr erforderlich, als Massage und Gymnastik.

Das ist die Stelle, wo Yoga ins Spiel kommt

Yoga ist eine geistige Disziplin, die den physischen Körper lediglich als Spiegel des Geistes betrachtet.

Daher spiegeln sich alle geistigen Haltungen im Körper wieder. Solange du deine geistigen Haltungen nicht änderst, wirst du auch keine wirklich nachhaltige Veränderung im Körper verspüren.

Das Problem ist, das den meisten ihre geistigen Haltungen gar nicht bewusst sind. Sie sind völlig unbewusst – hier toben sich unterdrückte Emotionen und vergessene Traumata völlig ungebremst aus.

Wie kann ich meine geistigen Haltungen verändern, wenn ich sie nicht mal kenne?

Um die geistigen Haltungen zu verändern, bedarf es erhöhter Achtsamkeit. Diese wird im Yoga über die Pranayamas und die Meditation entwickelt.

Ist die erhöhte Achtsamkeit gut entwickelt, dann hat der Yogi die Fähigkeit seine ehemals unbewussten Reaktionen ganz klar zu beobachten.

Aus der Fähigkeit der bewussten Wahrnehmung unbewusster, innerer Reaktionen resultiert die Fähigkeit zielgerichtet an sich zu arbeiten.

Darum gehts im Yoga, deshalb ist Yoga eine geistige Disziplin.

Um dahin zu kommen, reichen Rückenübungen, Rückengymnastik, Rückentraining und Massagen nicht aus. Sie reichen deshalb nicht, weil sie keinerlei Arbeit mit dem Bewusstsein enthalten.

Das kannst du mit Rücken-Übungen erreichen:

  • Rücken-Übungen können natürlich sehr wohl für kurzfristige Verbesserung sorgen, indem sie die akute Muskelverspannung mindern.
  • Rücken-Übungen aus systematischer Rückengymnatik können auch in gewissem Rahmen mittelfristige Verspannungen verhindern, weil sie die Muskeln stärken. Sie sind den Belastungen dann eher gewappnet.

Aber wenn du eine Zeit nicht trainierst, dann kommen deine Rückenschmerzen wieder – oft reicht schon ein einfacher Urlaub dazu.

Daran erkennst du, das das zugrundeliegende Problem deiner Rückenschmerzen, die innere Haltung unverändert geblieben ist.

Die Möglichkeiten mit Massagen, Rückenübungen und Rückengymnastik sind sehr gut so, ich möchte den Wert dieser Maßnahmen auf keinen Fall schmälern.

Bitte, versteh mich nicht falsch.

Es gibt einfach nur ein wichtiges Element, dass diesen Maßnahmen fehlt. Und das versuche ich dir zu erklären.

Was Rücken-Übungen und Rückenfit-Training nicht können ist das:

  • Rücken-Übungen oder Rückengymnastik können nicht deine innere Haltung verändern.
  • Rückenfit Übungen arbeiten nicht mit der Erweiterung der bewussten Wahrnehmung deiner geistigen Welt.

Die Stärkung der Rückenmuskeln ist sehr sehr wichtig, keine Frage. Aber sie alleine bewirkt keine bewusste Selbst-Steuerung der Emotionen, die dich immer wieder in Stress versetzen.

Damit löst du deine spannungserzeugenden Emotionen nicht auf.

Um die Veränderung deiner inneren Haltung zu erreichen, benötigst du Achtsamkeitstraining.

  • Damit ist gemeint, dass du dich in die Lage versetzen kannst, deine unbewussten, inneren Haltungen bewusst zu machen.
  • Damit ist auch gemeint, dass du lernst, deine unbewussten Emotionalen Bewegungen in bewusste Emotionen um zu gestalten.

Ja, das geht. Ich bin nicht nur selbst ein lebendiges Beispiel dafür, dass dieser WEg hervorragend funktioniert. Ich kenne auch sehr viele Menschen, die denselben Weg gegangen sind. Eine ganze Reihe von ihnen durfte ich in meiner Rolle als Yogatherapeutin auf ihrem Weg begleiten.

Viele Studien zeigen, das die geistigen Aspekte von Yoga enorm dazu beitragen, dass physisches Training allene nur eine kurzfristige Erleichterung bringen kann.

Es wird davon ausgegangen, dass rund 85 Prozent aller Schmerzen im Rücken psychische Ursachen haben oder zumindest durch psychische Ursachen verstärkt werden. (Quelle)

Was ist bei Yoga-Rückenübungen anders als bei anderen Rücken-Übungen? *

  1. Yoga-Rückenübungen beinhalten immer die geführte Achtsamkeit
  2. Yoga-Atemübungen helfen dir deiner unbewussten Emotionen bewusst zu werden
  3. Yoga-Entspannung verhilft dir zu der Fähigkeit sowohl deine Muskulatur, als auch deinen unruhigen Geist ganz gezielt zu entspannen.
  4. Yoga-Meditation hilft dir, deine erwünschte innere Haltung so zu entwickeln, dass du die Persönlichkeit wirst, die du gerne sein möchtest.

Du hast keine Zeit für noch mehr Rückenübungen? *

Klar, das verstehe ich!

Das Problem ist heutzutage weit verbreitet. Aber dann ändert sich an deinen Rückenschmerzen auch nichts. Das musst du dir bewusst machen.

Yoga kann vieles, Zaubern gehört nicht dazu!

Wenn du deine Rückenschmerzen nachhaltig los werden willst, dann bleibt dir nichts anderes übrig, als dich deinen inneren, geistigen Haltungen zu stellen, und direkt an der Wurzel des Problems zu arbeiten.

Vermutlich ist der Grund, warum du keine Zeit hast etwas für dich zu tun, deine innere Haltung, welche deine Rückenschmerzen verursacht? Hast du darüber schon mal nachgedacht?

Überleg dir, was du willst:

  1. So weitermachen wie bisher – inklusive Rückenschmerzen
  2. Zeit freischaufeln, und an dir arbeiten – aktiv werden und was verändern.

Du willst deine Rückenmuskeln entkrampfen und stärken?

Dann lade ich dich herzlich ein zum Rückenyoga. Probestunde kostenlos. Hier kannst du dich anmelden.

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