Rückenschmerzen Ursache – 3 Schritte, wie du sie los wirst und Leichtigkeit gewinnst

Rückenschmerzen Ursache

5,9% der AU-Tage entfallen auf die Diagnose Rückenschmerzen. Männer sind mit 6,8% deutlich stärker vertreten als Frauen mit 5%. (Quelle: Statista)

Rückenschmerzen Ursache – akut und chronisch *

Muskelverspannungen sind eindeutig die häufigste Ursache für akute oder chronische Rückenschmerzen.

Die verspannten, harten Muskeln drücken im Bereich des unteren Rückens auf die dort verlaufenden Nerven. Durch den Druck werden die Nerven gereizt. Aufgrund der Nervenreizung entsteht der Schmerz, der vom Rücken aus bis ins Bein ausstrahlen kann.

Auslöser der zugrundliegenden Muskelverspannungen sind auf der physischen Ebene beispielsweise: *

  • Fehlhaltungen und einseitige Belastungen, zum Beispiel bei Beckenschiefstand, Skoliose (seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, Rundrücken)
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel, zum Beispiel bei überwiegend sitzender beruflicher Tätigkeit
  • falsche Hebetechniken und schwere körperliche Arbeit
  • seelische Anspannung (Stress).

So kann Yoga dazu beitragen die Ursachen deiner Rückenschmerzen zu lösen *

Jetzt gehts um die wichtigsten Rückenschmerzen Ursachen, und wie die richtigen  Rückenübungen dir helfen können, diese los zu werden.

Fehlhaltungen und einseitige Belastungen, zum Beispiel bei Beckenschiefstand, Skoliose (seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, Rundrücken)

Yoga ist dafür bekannt, das die Achtsamkeit und die Selbstwahrnehmung geschult werden. Yogis nehmen sich selbsts deutlich sensibler wahr, als Menschen die sich nicht in achtsamkeitsfördernden Techniken schulen.

Daraus entsteht ganz von selbst ein besserer Umgang mit sich selbst: beispielsweise werden gewohnte Körperhaltungen anders wahrgenommen und bei Bedarf korrigiert. Auch Bewegungsabläufe, wie sie beispielsweise beim Heben entstehen, werden deutlich ökonomischer durchgeführt.

Das wirkt entlastend auf die Muskeln und die Verspannungen werden weniger.

Bei anatomischen Verspannungsursachen, wie Skoliose oder Beckenschiefstand hilft Yoga mit der Zeit – langsam, aber sicher – die Muskulatur so zu harmonisieren, das die Fehlhaltung allmählich immer weniger wird. Das dauert seine Zeit, und hilft in unglaublich vielen Fällen ziemlich gut.

Mir sind aufgrund meiner Tätigkeit als Yogatherapeutin eine ganze Reihe von Menschen mit Skoliose und verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen persönlich bekannt, die durch Yoga ihre Schmerzen los wurden, und die nun völlig unbeschwert leben – solange sie weiterhin Yoga üben.

Das ist der Haken: Man muss dabei bleiben.
Aber was ist besser, Schmerzen oder Yoga? 🙂

Übergewicht

Übergewicht lastet auf den Skelettmuskeln, die das alles halten und bewegen müssen. Dadurch werden gewohnheitsmässige Fehlhaltungen gefördert. Meist spielt bei Übergewicht auch eine gewisse Trägheit im Bereich von körperlicher Aktivität eine Rolle.

Die Muskeln „versauern“, was sich durch Verspannugen äussert, die wiederum schmerzhaft sind.

Schon ein relativ kleines und unkompliziertes, tägliches(!) Yoga-Programm von etwa 20-30 Minuten Dauer kann hier helfen.

Bewegungsmangel, zum Beispiel bei überwiegend sitzender beruflicher Tätigkeit

Das betrifft oft Vielarbeiter, die das Gefühl haben, dass sie für Yoga und andere Aktivitäten keine Zeit haben. Mir begegnen viele Menschen, die felsenfest der Auffassung sind, für Sport oder Yoga einfach keine Zeit zu haben.

Hier haben wir es mit einer sehr starken Anspannung im Geist zu tun, die sich natürlich in der Muskulatur manifestiert.

Verspannter Geist = Verspannte Muskeln

Dabei ist es gerade mit Yoga sehr einfach, täglich einige kleine Übungen in den Alltag einzuflechten. Damit ist man zeitlich frei in der Gestaltung.

Studien zeigen, dass 3-5 kleine Entspannungseinheiten, die über den Tag verteilt werden, und von denen jede nur 10 Minuten dauert, die Muskeln bereits deutlich entkrampfen.

Die Entspannung tut auch dem Geist gut – der mit verbesserter Kreativität reagiert. Daraus können völlig neue Denkansätze und Problemlösungsfähigkeiten entstehen. Und das wiederum hilft, die eigene Effizienz zu steigern.

Schliesslich gehts nicht darum, wieviele Stunden wir jeden Tag arbeiten, sondern wie gut wir unsere täglichen Aufgaben bewältigen.

Gute Ideen sorgen für mehr Qualität – der Stressgeist produziert höchstens Quantität. Wenn überhaupt.

Falsche Hebetechniken und schwere körperliche Arbeit

Das ist die Sache mit der Selbstwahrnehmung, von der ich bereits weiter oben gesprochen habe. Wer eine wirklich gute Körperwahrnehmung hat, der ist besser in der Lage seine Bewegungsabläufe positiv zu gestalten.

Mit der richtigen Haltung kann der menschliche Körper enormes leisten. Mit einer ungünstigen Haltung kommt es zu Fehlbelastungen und Schmerzen.

Es gibt tatsächlich die unbewussten Abläufe und Haltungen, die mal „irgendwie“ entstanden sind, und die Muskelverspannungen fördern.

Die Ursache können Gewohnheiten durch tägliche Verrichtungen, längst vergessene Unfälle oder andere Ereignisse sein, die unsere Bewegungsabläufe verändert haben. Nach einer Verstauchung beispielsweise. Sehr oft gewöhnt man sich in solch einer Krankheitsphase eine Schon-Haltung an, die man anschliessend gewohnheitsmässig beibehält.

Viele Rückenschmerzen haben in längst vergessenen Gewohnheiten oder Unfällen ihren Ursprung.

Yoga hilft mit seiner Schulung der Selbstwahrnehmung das auszugleichen. Gleichzeitig wird die verspannte Muskulatur gedehnt und gestärkt, so das zukünftigen, neuen Verspannungen wirkungsvoll vorgebeugt wird.

Yoga arbeitet mit dem Wechsel von Dehnung und Anspannung. Das löst Muskelverspannungen auf.

Nicht-Physische Ursache von Rückenschmerzen: Seelisch-emotionale Anspannung (Stress) *

Über die Wechselwirkung zwischen Muskelanspannung und geistiger Anspannung habe ich oben bereits geschrieben – Stress führt nicht nur aufgrund des Bewegungsmangels zu Muskelschmerzen, sondern auch über die Existenz von Anspannung im Geist.

Je angespannter der Geist ist, aufgrund von emotionalem oder mentalem Stress, um so deutlicher ist die Reaktion im gesamten Organismus: der Flucht-Kampf-Mechanismus wird aktiv.

Dies bedeutet nichts anderes, als die Voranspannung der Muskulatur, um sofort einsatzbereit zu sein. Ähnlich, wie das Anfahren mit dem Auto am Berg eine vorbereitend höhere Motordrehzahl benötigt. Kein Mensch bleibt im Stress völlig entspannt. Und das weis auch jeder, weshalb ich mir hier die phyiologischen Zusammenhänge erspare.

Wichtig ist folgendes:

Tägliche Entspannung des Geistes alleine bewirkt eine sehr wirkungsvolle Entkrampfung der Muskeln.

Klar, dass die Körperübungen des Yoga, welche die Muskeln auch auf körperlicher Ebene mittels Dehnung und Anspannung lösen und für eine bessere Durchblutung sorgen, hier sehr gute Unterstützung liefern.

Am besten wirkt alles gemeinsam, dann entstehen enorme Synergieeffekte.

Die 3 Schritte zur Auflösung von Rückenschmerzen Ursachen *

  1. Tägliche Yoga-Übungen zur muskulären Entspannung
  2. Tägliche Entspannung oder Meditation zur geistigen Entspannung
  3. Tägliche Achtsamkeit zur fortlaufenden Entwicklung und Verbesserung

Du willst deine Rückenmuskeln entkrampfen und stärken?

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