Völlig verspannt? 17 Tipps für die Lösung deiner inneren Anspannung

Innere Unruhe kommt von unbewussten inneren Spannungen. Mit diesen 17 Tipps wirst du innere Spannungen los und findest in ein gelassenes, fröhliches Leben.

Innere Unruhe stört Lebensgefühl und Gesundheit, sie belasten oft sogar dieP artnerschaft. Wichtig ist sie beizeiten aufzulösen, um das Leben geniessen zu können. Hier steht wie das geht.

Woher kommt die innere Unruhe? *

Innere Spannungen kennt jeder – sie entstehen ohne jede besondere Katastrophe oder sonstige eruptiven Ereignisse, einfach durch den ganz normalen Alltag. Es sind Alltagsereignisse. Und sie beeinflussen unser Leben in einer Weise, die wir nicht mögen, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Aus yogischer Sicht ist innere Unruhe der Ausruck unbewusster, innerer Konflikte. Sie werden aufgelöst, indem man in den Konflikt hinein entspannt. Das braucht etwas Übung. Siehe hierzu auch meinen Beitrag Wenn dich Emotionen beuteln

Was macht die innere Unruhe mit mir? *

Innere Spannungen wirken im gesamten Körper. Sie erhöhen den Blutdruck, beschleunigen den Puls, lassen den Cholesterinspiegel steigen, führen zu einem erhöhten Muskeltonus, reduzieren die Verdauungskraft, lassen den Magen krampfen und übersäuern, führen zu Kopfschmerzen, Unruhe bis hin zu Schlafstörungen. Das alles sind ganz normale Folgen des Stress-Syndroms.

Ich selbst kenne das auch sehr gut – in meiner Zeit als Geschäftsführerin hatte ich so ziemlich alles das, was hier aufgeführt ist. Und trotzdem war ich damals der Meinung, ich wäre gesund! Der Stress hatte meinen Fokus so veränder, das ich das nicht so eingestuft habe, wie es passender gewesen wäre: Ich war bereits mitten drin in der Stress-Spirale.

Es war meine unbewusste Suche nach einem besseren Lebensgefühl, die mich zum Yoga gebracht hat. Das alles ist sehr lange her, das war noch im letzten Jahrtausend. Meine Suche führte mich zu einer der umfassendsten Yoga-Ausbildungen, die man in der westlichen Welt haben kann. Deshalb kann ich heute die Wirkungen des Yoga sowohl ganzheitlich als auch medizinisch präzise erklären. Lies weiter.

Wie werde ich die inneren Spannungen los? *

Das ist die Frage aller Fragen – und nicht immer leicht zu beantworten. Aus yogischerSicht  müssen wir – ganzheitlich – also auf allen 5 Ebenen (Koshas) arbeiten, um die innere Spannung erfolgreich loslassen zu können. Sobald die innere Unruhe geht, kehren Gelassenheit und Weitsicht ein. Wie kommt man nun dahin? Da helfen die 5 Koshas weiter.

Die 5 Ebenen sind die 5 Koshas *

Aus yogischer Sicht besteht der Mensch aus 5 Hüllen oder Ebenen, die sein inneres Licht, sein Selbst, verhüllen. Diese 5 Ebenen erläutere ich hier in aller Kürze.

1. Die physische Ebene – der physische Körper *

Hier gehts um die Lösung von muskuläreen Anspannungen wie Schulter-Nacken-Beschwerden und Schmerzen im unteren Rücken.

Die Asanas, Körperübungen des Yoga helfen diese sehr gezielt und direkt aufzulösen.

2. Energetische Ebene – die autonome Steuerung unseres Körpers *

Dazu gehören das Sympathische Nervensystem und das Hormonsystem. Hierher gehören auch der Zellstoffwechsel sowie Blutfluss und Lymphe. Hier sind ausserdem die feinstofflicheren Energieflüsse in den Meridianen, Nadis und Chakren angesiedelt.

Die Atemübungen, Mudras und Bandhas des Yoga, welche zusammen das Pranayama darstellen, helfen in diesem Bereich Spannungen und Störungen zu lösen.

3. Emotionale Ebene – das aktuelle LebensGEFÜHL *

Das aktuelle Lebensgefühl, das sind die Emotionen, die uns jeden Tag beuteln. In der modernen, westlichen Welt haben wir oft den Zugang zu unseren Emotionen verloren.

Dadurch sind wir uns vieler innerer Prozesse nicht (mehr) bewusst – wir sind emotionalen Triggern hilflos ausgeliefert. Unliebsame Zeitgenossen nutzen das gezielt, um uns zu manipulieren.

Die im Yoga praktizierten Stille-Übungen helfen sich dieser Emotionen klar bewussst zu werden, um dann Wege zu finden sie aufzulösen, zu transformieren. Yoga kennt Methoden, um gezielt bestimmte Emotionen in sich hervor zu rufen, positive Emotionen, welche die negativen Emotionen vertreiben, und die robust gegen Stress und Manipulation machen. Dazu gehören Visualisierungen, Klänge und Rituale.

4. Geistige oder mentale Ebene – die eigene Gedanken-Welt *

Die geistige Ebene, das ist unsere Gedankenwelt, das gesamte Spektrum von unterschiedlichsten Aspekten des menschlichen Geistes. Die Yogis haben den unruhigen Geist als die Quelle allen Ungemachs identifiziert. Alles was und geschieht, egal ob Krankheiten, Stress, oder unliebsame Mitmenschen, hat seinen Ursprung im eigenen Geist. In logischer Konsequenz ist Yoga eine Methode zur Geistesbeherrschung.

Die Yogis haben die absolute Meisterschaft in der Beherrschung des Geistes entwickelt.

Das Ziel des Yoga ist es, die Gedanken zur Ruhe zu bringen – so stehts bereits in den ältesten Yoga-Schriften aus vorchristlicher Zeit. Alle anderen Yoga-Praktiken dienen nur dem Zweck dieses eine Ziel zu erreichen oder seine Erreichung zu fördern. Deshalb gibt es in Indien, dem Land aus dem Yoga zu uns kam, viele Yoga-Traditionen, in denen weder die Asanas (Körperübungen) noch die Pranayamas (Atem-Energie-Übungen) auch nur vorkommen. Diese Yoga-Traditionen sind reine Meditations-Traditionen. Ausserdem ist Meditation in allen Yoga-Traditionen von zentraler Bedeutung.

Auf der Ebene der Geistesbeherrschung üben wir demzufolge die Konzentrationen und Meditationen des Yoga. Yoga kennt ein ausserordentlich grosses Spektrum von unterschiedlichsten Meditationstechniken, so dass wirklich jeder die Chance hat das für ihn selbst Passende zu finden, und seine Geistesbeherrschung immer weiter zu entwickeln.

5. Spirituelle Ebene oder Meta-Ebene – Deine persönliche Verbindung zum Höchsten *

Hier ist aus yogischer Sicht die Quelle, die unmittelbare Verbindung zu dem angesiedelt, was der einzelne, ganz persönlich, als sein Höchstes wahrnimmt. Da dieser Bereich vorrangig von der persönlichen Wahrheit geprägt ist, kann man hier aus yogischer Sicht keine konkreten Vorgaben machen.

Viele Religionen sehen in dieser Ebene ihren Haupteinsatzbereich, während Atheisten ihre spirituelle Ebene oder Meta-Ebene eher als die Fähigkeit der Selbstbeobachtung und der Bewusstheit ansehen.

Beide Richtungen inklusive sämtlicher Schattierungen finden im Yoga ihren Platz. Aus yogischer Sicht ist die spirituelle Ebene in jedem Falle etwas Höchstpersönliches, zu dem der Zugang selbst entdeckt und entwickelt werden muss. Niemand kann da irgendwem irgendetwas vorgeben.

Die spirituelle Ebene des Menschen ist aus yogischer Sicht völlig religionsunabhängig. Sie macht die Essenz des Yoga aus, und wird in der Stillephase einer wirklich gelungenen Meditationssitzung erlebt. Erklären kann man sie nicht.

Man kann nur den Zugang in Form bester Voraussetzungen dazu schaffen, und dann hoffen, dass „Es“ geschieht. Ähnlich wie beim Einschlafen – da können wir auch nur für beste Bedingungen sorgen, und dann warten wir auf den Schlaf.

Mir fällt in den letzten Jahren übrigens zunehmend auf, dass immer mehr Menschen Interesse an dieser Ebene zeigen. Sie öffnen sich der „spirituellen Transformation„.

Woher mein Wissen über die 5 Ebenen stammt *

Während meiner persönlichen Reise zu einem besseren Leben habe ich seit 1999 diese 5 Ebenen mit ungezählten Übungen und Praktiken gründlichst erforscht. Während meines 9-jährigen Ashramaufenthaltes habe ich in umfassenden Ausbildungen bei indischen, englischen und deutschen Yogalehrern die Praktiken des Yoga unter kompetenter Anleitung erlernt, und praktiziere sie seitdem täglich.

Dieses Wissen, und vor allem die Erfahrungen aus meiner eigenen täglichen Praxis, gebe ich ausser in meiner Papenburger Yoga-Schule auch in meinen Online-Heilyoga-Kursen und Yogatherapie-Ausbildungen weiter. Für die energetischen Praktiken, die Mala-Meditation und Alltags-Inspirationen betreibe ich jeweils eigenständige Blogs.

Bei dieser intensiven Yoga-Ausrichtung und die fortschreitende Integration yogischer Lebensweise in meinen normalen Alltag, wird mir auch heute noch immer mehr bewusst, wie sehr jeder einzelne Mensch sein Leben aktiv selbst gestaltet. Das betrifft in weiten Teilen neben dem beruflichen Erfolg vor allem die physische Gesundheit, Familie, Partnerschaft, Freundschaften, Lebensfreude, Kreativität und Verbundenheit oder All-Eins-Sein mit der Welt.

17 Schritte zur Lösung innerer Anspannung *

Wenn du für dich den Weg der entspannten und bewussten Lebensweise ebenfalls gehen und entwickeln möchtest, dann empfehle ich dir diese 17 Schritte:

  1. Entspanne mehrmals täglich, um in deiner inneren Balance zu bleiben. Kurzentspannungen von 3 x täglich jeweils 5 Minuten sind schon sehr hilfreich.
  2. Meditiere täglich mindestens 15 Minuten, um dich von Gedankenballast zu befreien und die innere Wahrnehmung zu schärfen.
  3. Nutze die Kraft der Pranayamas (Atemübungen), um immer genügend Energie zu haben, egal was grad los ist. Viele dieser Praktiken lassen sich zeitneurtal in einfache Tätigkeiten wie Spülen und Aufräumen integrieren. Sie fördern die Fähigkeit zu Entspannung und Meditation wie nichts anderes.
  4. Integriere unauffällige Gehmeditationen in deine Besorgungen, um deine Achtsamkeit jederzeit und überall zu stärken. Das schützt dich gegen negative Einflüsse von aussen.
  5. Sieh dich selbst und dein gesamtes Leben ganz bewusst aus der Perspektive des Stillen Beobachters – stehe über den Dingen und sei trotzdem mittendrin dabei. Die dafür erforderliche Achtsamkeit und Weitstellung des Geistes lernst du in deinen täglichen Meditationen.
  6. Richte deinen Geist mit Hilfe von Visualisierungen bewusst auf die Erreichung deiner Ziele aus. Lass keine Negativitäten aufkommen. Ersetze sie sofort durch ganz konkrete, postiv ausgerichtete, innere Bilder.
  7. Rufe mit Hilfe von Konzentration, Mulabandha und Bauchatmung innere Stabilität in dir hervor, um jederzeit gelassen zu bleiben, und um dein Unterbewusstsein für die Realisierung deiner Wünsche einzusetzen.
  8. Konzentriere dich auf positive Erlebnisse, um bewusst und immer positive Emotionen auszustrahlen, und um negative Einflüsse von anderen zu neutralisieren. Damit förderst du ein angenehmes, soziales Umfeld und befreist deine Arbeitsstelle von „negativen Geistern“ 😉 .
  9. Reinige täglich mit Brahmari deine Emotionen. Nur mit gereinigten, positiven Emotionen bist du immun gegen Manipulation, und geistig frei um emotionale Trigger bewusst als solche zu erkennen, bevor sie dich dazu bringen eine ungewollte Handlung auszuführen.
  10. Nutze Asanas wie Schulterbrücke und Vorwärtsbeuge um deine Muskelverspannungen im Rücken zu lösen
  11. Praktiziere Heldenstellungen und Bauchatmung, um deinen Blutkreislauf und die Grundspannung deiner Muskulatur zu korrigieren. Das unterstützt dich in der Gestaltung positiver Emotionen.
  12. Übe Kapalabhati und Wechselatmung um dein Energiesystem mit frischem Schwung aufzuladen, um Erschöpfung vorzubeugen oder auszugleichen.
  13. Verstärke die Erholungskraft von zu kurzen Nächten, indem du beim Einschlafen die yogischen Tiefenentspannungen übst. Sie bestehen aus PMR + AT +  Atem-Konzentrationen und einer Fantasiereise. Damit sind sie intensiver als alle anderen Entspannungstechniken. Diese haben übrigens alle ihren Ursprung im Yoga.
  14. Praktiziere Vorwärtsbeuge und Drehsitz, um die neuronale Versorgung deiner inneren Organe in gutem Zustand zu halten, dadurch stärkst du neben deiner inneren Energiequelle auch dein Immunsystem.
  15. Harmonisiere dein Hormonsystem über die geistige Balance, mit hilfe von Gleichgewichtsübungen und Wechselatmung.
  16. Stärke (bei Bedarf) deine sexuelle Lust und Kraft mit Hilfe von Energie-Praktiken aus dem Kundalini-Yoga. (dazu wirds in absehbarer Zeit Kurse bei Yoga-Papenburg geben)
  17. Entwickle deine Fähigkeit zur Liebe und Selbstliebe gleichermaßen, mit Hilfe von Namaste-Mudra und Homa.

Dies sind nur einige Praktiken aus dem umfassenden Spektrum von ca 84.000 unterschiedlichen Yoga-Praktiken, von denen sich sehr viele recht leicht auch in einen prallgefüllten Alltag integrieren lassen. Also mehr oder weniger zeitneutral, oder mit geringem zeitlichen Aufwand.

So gehts: *

  • Wenn du diese Praktiken bereits kennst aber nicht nutzt, dann fang jetzt damit an sie täglich zu praktizieren. Akzeptiere keine Ausrede, erziehe deinen Geist zur Konsequenz.
  • Wenn du sie bereits kennst, und lieber in der Gruppe üben möchtest, oder wenn du sie nur vage oder noch gar nicht kennst, dann komm in unsere Yogagruppe um die fehlenden Impulse zu erhalten.
  • Meditiere täglich und komm in die Meditationsgruppe, um die Entwicklung deines Geistes stetig zu fördern.
  • Nimm an den regelmässigen Homas teil, um negative Emotionen zu verbrennen, und um deine Wünsche mit positiver Kraft aufzuladen.

So wirst du schnell gute Fortschritte machen.

Innere Unruhe loslassen – Viele Tipps *

Hier habe ich für dich eine ausführliche Anleitung mit vielen Tipps, wie du innere Unruhe erfolgreich loslassen kannst:

Angst loslassen: 5 Sofortmaßnahmen gegen Angst, Anspannung und Nervosität

Du willst mehr davon? *

Wenn du das einfach mal ausprobieren möchtest, dann komm doch mal vorbei. Eine Schnupper-Stunde ist kostenlos und unverbindlich.

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