Die Bauchatmung ist die Basis-Atmung aller Yoga-Atemübungen, da sie wirklich viele Vorteile bietet. Deshalb lohnt es sich, denn Bauchatmung lernen befreit ungemein.

Das Gegenteil der Bauchatmung, die Brustatmung, aktiviert den Stress-Mechanismus. Und Yoga ist die Lehre, wie man dem Stress ein Ende setzt. Das beginnt mit der richtigen Art zu atmen, der Bauchatmung.

Um die Vorteile der Bauchatmung gegenüber der Brustatmung zu verstehen, zunächst etwas Hintergrund-Wissen. Wir schauen uns die Unterschiede zwischen Brust- und Bauchatmung näher an.

 


Mahashakti Uta Engeln, Yogalehrerin

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#1 Unterschied zwischen Brust- und Bauchatmung

Die Unterschiede zwischen Bauchatmung und Brustatmung sind deutlich sichtbar, und können von jedem genauen Beobachter sofort erkannt werden:

Was ist Brustatmung?

Wer in die Brust atmet, der zieht den Bauch in der Einatmung ein, und hebt den Brustkorb an, um Platz für die Luft zu schaffen.

Dabei verspannen sich die Muskeln im Schulterbereich und im oberen Rücken und Brustkorb, um die Rippen anzuheben. Diese Spannung kann man deutlich spüren, wenn man darauf achtet. Probiere es mal aus.

Da der Brustkorb im Volumen begrenzt ist, ist das zur Verfügung stehende Atemvolumen bei der Brustatmung ebenfalls begrenzt. Die Sauerstoff-Versorgung pro Atemzug ist logischerweise geringer.

Deshalb müssen Brustatmer viele schnelle Atemzüge machen, um das benötigte Gesamtatemvolumen zu erreichen. Das strengt nicht nur an, sondern der schnelle Atemrhythmus beeinflusst auch das Herz. Es schlägt dann entsprechend schnell.

Was ist Bauchatmung?

Wer in den Bauch atmet, der wölbt beim Einatmen den Bauch vor, während die Brust völlig unbewegt bleibt. Das ist die richtige Bauchatmung.

Um in den Bauch einatmen zu können, muss man die Bauchmuskeln locker lassen. Sie müssen ja ganz elastisch Raum für das Atemvolumen schaffen.

Da der Bauch deutlich elastischer ist als der Brustkorb, steht in der Bauchatmung wesentlich mehr Atemzugvolumen zur Verfügung als bei der Brustatmung. Wer in den Bauch atmet, kann sich sehr langsame und ruhige Atemzüge leisten, und ist damit gut versorgt. Besser als jeder Brustatmer.

Die langsamen und ruhigen Atemzüge wirken beruhigend auf den Herzrhythmus, es schlägt entspannter. Auch der Blutdruck wird auf diese Weise oft ein gutes Stück abgesenkt. Das hat damit zu tun, dass weniger Druck im Bauchraum aufgebaut wird. Das hilft den großen Blutgefäßen im Bauch sich zu entspannen, der Blutdruck sinkt.

Die Bauchatmung sorgt auch für eine sanfte und regelmäßige Massage der Bauchorgane, die den Brustatmern völlig fehlt. Diese sanfte Massage hilft Magen, Darm, Leber, Uterus, Nieren, Milz, usw. sich zu entspannen.

Das sind einige sehr gute Gründe für die Bauchatmung, oder? Der Unterschied zwischen Brust- und Bauchatmung ist tatsächlich enorm.

 


Mahashakti Uta Engeln Yogalehrerin

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Ganz einfach erklärt:

► Brustatmung fördert Stress, Bauchatmung fördert Entspannung

Bauchatmung VorteileDie Vorteile der Bauchatmung …

sind mit obigem Satz auf den Punkt gebracht.

Bauchatmung hilft beim Entspannen bis hin zu Herzfrequenz, Bauchorganen und Lungen. Der gesamte Körper wird wesentlich effektiver mit Sauerstoff versorgt.

Damit ist auch klar, warum man unbedingt die Bauchatmung lernen sollte. Leider fällt es vielen sehr schwer die Bauchatmung korrekt zu lernen. Das beobachte ich in meinen Yoga-Kursen, bei nahezu jedem der neu hinzu kommt.

Manche schaffen es innerhalb von 2-3 Yogastunden, die meisten brauchen eher 2-3 Monate bis das klappt. Diese müssen die Bauchatmung richtig trainieren, bis es gelingt tief und entspannt in den Bauch zu atmen. Um die Bauchatmung zu lernen, wird oft auch zuhause geübt. In den Yoga-Kursen sehe ich dann die Fortschritte, und gebe weitere Anleitung und Unterstützung beim Lernen.

Und dann, sobald das klappt, sind alle völlig begeistert. Einer nach dem anderen entdeckt die enormen Vorteile der Bauchatmung im normalen Alltag. Man bleibt einfach gelassener und gewinnt Lebenskraft und -Freude.

Bauchatmung lernen#2 Welche Übungen helfen die Bauchatmung zu lernen?

  1. Liegend mit Kissen auf dem Bauch: Leg dich auf den Rücken, und lege dir ein schweres Kissen (oder Buch) auf den Bauch. Dann beobachte das Kissen, und atme so, dass es sich bei jedem Einatem hebt, und beim Ausatem senkt.
  2. In Bauchlage: Lege dich auf den Bauch. Atme so, dass sich dein gesamter Körper bei jedem Einatem hebt.
  3. Liegend mit Oberschenkeln am Bauch:
    Lege dich auf den Rücken, und ziehe beide Knie an den Bauch. Halte sie mit beiden Händen fest. Atme so, dass sich bei jedem Einatem dein Bauch gegen die Oberschenkel drückt. Je fester um so besser.
  4. Sitzend mit Hand auf Brust und Bauch: Sitze aufrecht, und lege eine Hand auf den Bauchnabel, die andere auf den Brustkorb. Beim Einatmen atme so, dass sich die Bauch-Hand bewegt, und die Brust-Hand unbewegt bleibt.
  5. Stehend mit dem Bauch an der Wand: Stelle dich ganz dicht an eine Wand, so dass Zehen, Bauch und Nase die Wand berühren. Dann atme so in den Bauch, dass sich dein Bauch beim Einatmen fest gegen die Wand drückt, und den ganzen Körper etwas von der Wand weg schiebt.
  6. Sitzend mit Rumpf-Drehung: Sitze frei auf einem Hocker, oder auf dem Boden. Beim Ausatmen drehe den Rumpf aus der Taille nach rechts. Die Spannung bei der Drehung unterstützt das Ausatmen. Beim Einatmen komm in die Mitte zurück. Beim nächsten Ausatem drehe zur anderen Seite. Einatmend komm wieder in die Mitte. Beide Seiten gleich oft üben.
  7. Mit Anleitung und Korrekturen: Bitte eine Person dir zu helfen, und dir Feedback zu geben, wann du den Bauch bewegst, und wann die Brust. Manchmal merkt man das selbst nicht so genau.

Bauchatmung ÜbungenIn meinen Yoga-Kursen gibt es zu Beginn jeder Yoga-Stunde eine Sequenz mit Atemübungen.

Du bekommst alle benötigten Erklärungen, konkrete Anleitungen und Korrekturen beim Erlernen der richtigen Bauchatmung inklusive.

Weil die Bauchatmung so enorm wichtig ist.

 

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#3 Bauchatmung lernen macht Sinn: Die Wirkungen der Bauchatmung auf die Gesundheit

Sobald du den Übergang von der stressgesteuerten Brustatmung zur Bauchatmung geschafft hast, kommst du in die Entspannung. Machst du weiter, dann kommst du sogar in einen wunderbaren Flow-Zustand.

Da die Bauchatmung von Hause aus tiefer ist als die Brustatmung, wird dein Körper besser mit Sauerstoff versorgt. Die tieferen Atemzüge der Bauchatmung bewegen die Luft in der Tiefe der Lunge, und tragen dazu bei dass dort Schleimansammlungen inklusive siedelnder Keime abtransportiert werden.

Brustatmer, also Flach-Atmer, haben statistisch signifikant häufiger mit Atemwegserkrankungen aller Art und insbesondere mit Lungenentzündungen zu kämpfen, als Bauchatmer.

Ich freue mich schon auf dich.

Liebe Grüße
Mahashakti

P.S. Klicke mal auf den Link da oben. Der ist gut!

 

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