Stress abauen, oder warum der ganze Stress nur stört

Stress abbauen

Du hast zuviel Stress? Rückenschmerzen? Kopfschmerzen? Und du willst deinen Stress abbauen? Sehr gut!

Mit dieser einfachen und alltagstauglichen Achtsamkeitsübung erfährst du viel über die unbewussten Ursachen deines Stresses. Damit wird das Stress abbauen deutlich leichter. Diese Erfahrung ist dann die Ausgangs-Basis für deine nächste Veränderung. Es ist eine Treppe.

Die Stresslösekraft von “Geborgen im Sein” *

“Geborgen im Sein” – das ist der Zustand, in dem du völlig in dir ruhst, entspannt bist, hellwach und glasklar.

Deine Wahrnehmung ist auf weit gestellt, du fühlst dich wohlig-warm und schwer. Du bist dir bewusst, dass du jederzeit jede beliebige Aktivität entfalten könntest, mit allem Schwung.

Aber – und das ist das Entscheidende: Du tust es nicht, weil du es nicht musst. Zumindest jetzt gerade nicht. Aber du könntest – problemlos!

Du hast keinerlei innere Impulse um loszupreschen, und schnell noch dies und das zu erledigen (das sich hinterher meist sowieso als unnötig herausstellt).

Nichts stört deine innere Stille. Es gibt keine Störung, keinen Impuls, keine Notwendigkeit irgendwas zu tun. Du bist völlig glücklich.

Unsinniger oder sinniger Tatendrang? *

Notwendig kommt von “die Not wenden”

Es gibt keine Not, die du wenden müsstest, alles ist gut so, wie es ist. Es darf so bleiben. Es ist schön so, du magst es, du fühlst dich darin wohl – trotz aller Unvollkommenheiten.

Jegliche Form von Tatendrang ist ein Impuls, der aus der Nicht-Annahme und damit aus einer in deinem Inneren liegenden Angst entsteht:

  • Angst vor Verlust
  • Angst etwas zu verpassen
  • Angst vor Schaden
  • Angst vor Strafe

Angst ist mangelndes Vertrauen in sich selbst, in andere, in das Leben an sich.

Ist die zugrundeliegende Angst wohlbegründet, dann ist der resultierende Tatendrang völlig in Ordnung und muss ausgelebt werden. Meistens ist das aber nicht der Fall.

Stellst du beim Hinterfragen fest, dass die Katastrophe so gross gar nicht sein kann? *

Folgst du gerade überflüssigen Aktionsimpulsen, die dich in deiner Gelassenheit behindern, die weder dir noch jemand anderem nützlich sind? Dann stell das ab.

Das ist nicht nur Energieverschwendung, viel schlimmer: Überflüssige Anspannung erzeugt Stress, und Stress erzeugt Krankheit.

90% aller Erkrankungen haben ihre Ursache im Stress, Tendenz steigend.

Einige Beispiele für Angst als Grundlage von Stress *

  • Wenn du keine Angst vor den bissigen Kommentaren deiner Nachbarin über die Staubschichten in deinen Regalen hast, dann stört dich auch nicht der Impuls plötzlich Staub wischen zu müssen. Du kannst einfach wahrnehmen, dass Staub liegt. Nach dieser Wahrnehmung bist du frei zu entscheiden ob und wann eine Veränderung in deiner Staubsammlung geschehen soll.
  • Wenn du keine Angst davor hast, dass die Batterie deines Autos leerlaufen könnte, sondern das gelassen nehmen kannst, dann wird dich der Gedanke an das brennende Licht nicht in deiner Meditation stören. Du machst statt dessen eine kleine Studie, was deine Autobatterie so aushält.
  • Wenn du Vertrauen in deine Kinder hast, dann wirst du dich durch den aufkommenden Sturm nicht stören lassen. Du gehst davon aus, dass deine Kinder die Fenster aus eigenem Antrieb schliessen werden. Du stärkst sie in ihrer Eigenverantwortung indem du ihnen bewusst den Freiraum dazu lässt.

Wie du dich vom Stress befreist – Stress abbauen im Alltag *

Die Basis von jeglichen unkoordinierten Bewegungsimpulsen ist Angst – Stress ist DAS Symptom der Angst. Ohne Angst hast du vielleicht viel zu tun, aber keinen Stress.

Du bist frei selbst zu entscheiden, was du heute noch erledigen wirst, und was nicht. Niemand kann dich zu etwas drängen, dass du nicht selbst so möchtest.

Nur du allein legst fest, was heute dran kommt, und was nicht!

Was ist in diesem konkreten Fall in dieser einen Minute wichtiger: Diese eine Aufgabe genau jetzt, oder dein Kind, deine Familie, deine Gesundheit? Entscheide selbst – und dann handle danach.

Entscheiden bedeutet: Löse die Ver-ZWEI-flung auf.

Werde eins mit dir selbst, fühle dich geborgen in deinem inneren Selbst. Egal wie du dich entscheidest, es geht darum, dass du voll und ganz dahinter stehst.

Wenn du voll und ganz dahinter stehst, dann hast du keinen Konflikt mit dem Thema, und bist entspannt in deinem Tun. Du bist frei von Angst, weil du dich “Ent-Schieden” hast. Du hast die Trennung (Scheidung von deinem Selbst) beendet und bist eins mit dir selbst.

Du bist. Du bist frei. Du bist frei von Angst. Du bist geborgen im Sein

Ohne Angst hast du keine unbewussten Bewegungsimpulse, und damit wesentlich entspanntere Muskeln. Hast du dir schon mal überlegt, welche Muskeln du bei Bewegungsimpulsen als erstes anspannst?

Selbstbeobachtung bringt es ans Licht *

Beobachte dich mal, und finde heraus, zu welcher Gruppe du gehörst:

  • Beintyp – die Unruhe geht in die Beine (Fluchtreflex?), der untere Rücken ist verspannt (s. Rücken-Yoga)
  • Schultertyp – die Unruhe hält deine Hände und Arme in permanenter Bewegung (Kampfreflex?), deine Schulterregion ist verspannt. (s. Helden-Yoga)

Einfach beobachten und herausfinden, wann du welche Art von unnötiger und verzichtbarer Unruhe in dir hast. Sonst nichts. Das ist sehr aufschlussreich.

Und jedes Mal, wenn du Unruhe an dir beobachtest die keinen Sinn macht, dann lass sie bewusst los.

Mach dir klar, dass du gerade eine unkoordinierte Angst auslebst, die in dieser speziellen Situation überflüssig ist, die keinen Mehrwert liefert, die keinen Nutzen bringt.

Stress und Angst sind selten lebenswichtig *

Die Angst an sich ist weder gut noch schlecht, sie ist ein existenzieller Überlebensreflex.

Aber wenn sie grad keinen Sinn macht, dann brauchst du die Angst nicht. Angst hat leider die Neigung sich zu verselbständigen, und für unnötige Verspannungen zu sorgen.

Speziell gegen diese überschiessende Angst kannst du was unternehmen.

Wie du deinen inneren Stress durch Loslassen abstellst *

Um dich von überflüssiger Unruhe, Stress oder Angst zu befreien, gewöhne dir konsequent an, sie aufzuspüren, zu hinterfragen, und loszulassen. So wirst du mit der Zeit deinen Stress abbauen. Stück für Stück. Woche für Woche.

Jede Minute, jede Stunde, jeden Tag – aufspüren, hinterfragen und loslassen

Im Verlauf von ca 4 Wochen wirst du spüren, dass dich diese Art von Achtsamkeitsübung von Tag zu Tag bewusster macht. Dadurch befreist du dich zunehmend von überflüssigen Spannungen, und wirst immer entspannter.

Besserer Schlaf und mehr Energie durch Selbst-Bewusstheit *

Die Entspannung befreit nicht nur deine Muskeln von Verspannungen, und gibt dir ruhigeren Schlaf, sie befreit auch jede Menge blockierte Energie – es ist anstrengend, den ganzen Tag lang Muskeln angespannt zu halten.

Wenn du das bleiben lässt, dann kannst du die gesparte Energie für sinnvollere Aufgaben verwenden. Unsinnige Muskelanspannung gehört auf keinen Fall zu den sinnvollen Aufgaben im Leben. Die hilft niemandem weiter.

Weitere Maßnahmen, um die Bewusstheit zu stärken *

Um wertvolle Impulse für den Umgang mit deiner inneren Unruhe zu erhalten, sind regelmässige Meditation, Entspannung, und die systematische Entkrampfung deiner Muskeln sehr hilfreich.

Du willst mehr davon? *

Mit Anleitung und in der Gruppe sind Selbstbeobachtung und Selbst-Bewusstheit wesentlich leichter zu erreichen, als allein. Die Gruppendynamik gemeinsamer Praxis ermöglicht tiefgreifende Effekte, die man alleine so nicht ohne weiteres hinbekommt.

Eine Gruppe mit derselben Intention ist ein wirkungsvoller Verstärker.

Schau einfach hier nach, welcher Termin für dich passt, und dann komm zur Probe-Yogastunde vorbei (Bitte unbedingt anmelden). Deine Probe-Stunde ist kostenlos, und danach kannst du frei entscheiden ob du weitermachen möchtest oder nicht.

Fazit *

Finde mittels einfacher Übungen und vertiefter Bewusstheit heraus, was dich in Unruhe und überflüssigen Stress versetzt. Dann lass den überflüssigen Stress einfach los.

Um die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung und Bewusstheit zusätzlich zu vertiefen, sind Meditationen und Yoga-Stunden sehr hilfreich.

Stress abbauen kann jeder lernen!

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