Emotionen sind DIE zentrale Kraft im Leben

Kein Mensch tut irgendwas, ohne dass es emotional gesteuert wĂ€re. Die rationale BegrĂŒndung kommt immer erst im zweiten Schritt. Immer.  Da wird dann – nachdem die Entscheidung lĂ€ngst gefallen ist – nachtrĂ€glich eine möglichst vernĂŒnftig klingende BegrĂŒndung gesucht. Damit alles gut passt.

Leider fĂŒhrt das dazu, das wir schrecklich inkonsequent sind, in unserem Tun

Denn wenn wir die Emotionen bei irgendwelchen Entscheidungen außer Acht lassen, dann ziehen sie uns in die falsche Richtung. Egal, wie vernĂŒnftig unser Vorhaben ist.

Das ist auch der Grund, warum es so schwer ist abzunehmen.

  1. Die Entscheidung abnehmen zu wollen ist rein rational
    – weil die Hose kneift, oder
    – der Atem zu kurz wird,
    – weil jemand etwas gesagt hat, …
  2. Du beschließt was zu Ă€ndern. ABER …
    Solange die in die neue Richtung triggernde (den Impuls auslösende) Emotion,
    dein neuer Impuls fĂŒr mehr Bewegung und Salat,
    nicht funktioniert, …
    wird da nichts draus.
    Ganz einfach.
  3. Warum?
    Nun … die Schokolade triggert stĂ€rker.
    Du kennst das.

Anderes Beispiel:

Der tĂ€gliche Ärger – Das ist Emotion pur!

Beispiel 1: Wie man sich nicht Àrgert

Wer schon mal versucht hat “sich nicht Ă€rgern zu lassen” weis was ich meine. Es kann zwar sein, dass man nach außen ruhig wirkt, …. Aber mal im Ernst, was beschĂ€ftigt dann deinen Geist? Die inneren GesprĂ€che mit der “Ärger-Ursache”, oder?

Wer sich nicht Àrgern oder nerven lassen will, muss folgende Schritte gehen

  1. Erst mal bewusst werden, dass man sich Ă€rgert. Die Bewusstheit ist oft nicht so einfach herbei zu fĂŒhren. Das ermöglicht aktiv was gegen den inneren Ärger zu tun. Setzt aber voraus, dass man die innere Identifikation mit dem Ärger auflöst
  2. Als nĂ€chstes muss man sich innerlich von der Ärger-Ursache lösen, damit sie keinen Einfluss mehr hat. Also diesem Thema gegenĂŒber eine gelassene Haltung einnehmen. Es nicht so wichtig nehmen.
  3. Statt dessen rĂŒckt man die Dinge in den Fokus, die jetzt wichtiger sind. Auf diese lĂ€sst man sich bewusst und gezielt voll ein.
  4. Sich entspannt immer mehr in die positive Sache hinein begeben, und dabei bleiben. Konsequent! Bloß nicht ablenken lassen.
  5. Aus der Situation lernen, um zukĂŒnftige Ereignisse gar nicht erst aufkommen zu lassen

Geht nicht?

Doch, das geht!

Man muss das sehr systematisch trainieren.

Die Konzentrationen des Raja-Yogas zeigen den Weg.

Beispiel 2: Wie man seine ĂŒberflĂŒssige Angst beendet

Bei Ängsten funktioniert es ganz Ă€hnlich.

Auch bei Ängsten gibt es diese Vorgehensweise aus dem Raja-Yoga, die den Weg zeigt.

  1. Erst mal Bewusstheit erschaffen, indem man sich klar macht “Ich bin nicht diese Emotion” – ein zentraler Satz des Yoga, den jeder Yogalehrer kennt. Dieser Bewusstheits-Schritt ist auch im vorigen Beispiel, beim Ärger, der erste Schritt. Er ist derselbe.
  2. Den negativen Aspekt auflösen – im Fall von Angst geschieht das, indem man sich der Ursache stellt und sie entschĂ€rft
  3. Das Positive wÀhlen und immer weiter ausbauen
  4. Den Weg konsequent immer weiter gehen
  5. Aus dem Erlebten lernen, und die Dinge so verĂ€ndern, dass sie zukĂŒnftig besser passt.

Ok, das ist jetzt alles sehr grob dargestellt.

Jeder Schritt hat seine eigenen Strategien.

Aber es zeigt, um was es geht.

Du musst lernen, wie du zu der erforderlichen Bewusstheit gelangst, die es dir ermöglicht unerwĂŒnschte Emotionen aufzulösen.

Die Bewusstheit muss dann noch trainiert werden, damit das funktioniert.

Dieses Training findet in meinen Yoga-Kursen in Papenburg statt

In den Kursen ist die Gelegenheit, wo du dieses Training zur Auflösung negativer Emotionen ganz praktisch “Live und in Echt” erleben und genießen kannst.

Hier erfĂ€hrst du mehr darĂŒber:

mit yogischer Achtsamkeit in die emotionale Balance 

Im nÀchsten Blogbeitrag zeige ich dir, was du mit deiner neuen Mental-Technik alles erreichen kannst. Negative Emotionen haben nÀmlich vor allem deshalb so weitreichende Konsequenzen in allen Ebenen des Lebens, weil sie im Unbewussten aktiv sind.

Wirst du dir ihrer Auswirkungen bewusst, Àndert sich so einiges.

Es ist eine tolle WertschÀtzung meiner Arbeit, wenn du sie teilst.