Warum du an deinem Streß selber schuld bist, und wie du ihn mit Yoga-Praktiken abstellen kannst

Yoga-Übungen bei Stress

Stress ist eine Dressur des Geistes und lässt sich ändern! Die Übungen dazu kann jeder üben. Man muss es nur tun. Welche das sind, erfährst du hier.

Oder anders formuliert: wenn du Stress hast, dann deshalb, weil du ihn haben willst.

Ja, genau.

Denn du hast immer die Wahl deine Wahrnehmung so zu verändern, das du wesentlich geschmeidiger durch den Alltag kommst.

Dabei brauchst du nicht mal weniger zu arbeiten.

Stress oder nicht – das ist die Entscheidung, wie du deinen Geist benutzen willst.

Die Wahrscheinlichkeit das du in ungestresstem Zustand sogar noch deutlich produktiver wirst ist sehr hoch. Denn nur der entspannte Geist ist in der Lage …

  1. (nahezu) fehlerfrei zu arbeiten
  2. sofort auf die beste Idee zu kommen
  3. spontan neue Lösungen zu finden
  4. die tatsächliche Dringlichkeit korrekt einzuschätzen.

Wer im Stress feststeckt, ist ein Drogenjunkie! *

Das wissen viele nicht: Im Stress schüttet der Körper einen ganzen Drogencocktail aus, der zunächst mal Hochgefühle und einen geradezu rauschhaften Zustand erzeugt – das macht Workoholics glücklich.

Ausserdem erzeugt Stress sehr oft das Gefühl gebraucht zu werden, was ja irgendwie auch was schönes ist. Wer keinen Stress hat ist nutzlos – eines der Dogmen unserer modernen Gesellschaft.

Die moderne Wissenschaft hat insbesondere im Bereich der Hirnforschung wichtige Erkenntnisse zutage gefördert, welche die schädlichen Wirkungen von Stress auf die Gehirngesundheit belegen.

Demenz und Alzheimer werden durch Stress gefördert.

Eine 38-jährige Studie zeigt: Jeder Stressfaktor erhöht das Alzheimer-Risiko um ein Fünftel (Quelle: Ärztezeitung)

Yoga-Meister und Hirnforscher sind derselben Ansicht *

Interessant daran ist, das diese Erkenntnisse, wenn auch aus anderer Perspektive formuliert, völlig identisch sind, mit den Lehren des traditionellen Yoga.

Die alten Yogaschriften, wie zB das Yogasutra von Patanjali, die Hatha-Yoga-Pradipika von Swatmarama, und auch die Gerandha Samhita sprechen von der „Färbung des Geistes“. Dazu liefern sie die Übungen, die helfen diese Färbung los zu werden.

Dazu gehören einige Übungen des Raja-Yoga, mit denen die Meditation eingeleitet wird. Zu diesen speziellen Übungen gibts weiter unten mehr.

Raja heisst übrigens König – Raja-Yoga ist der Yoga der Könige

Es handelt sich um den  Yoga-Weg der Meditation. Meditation ist Yoga – Yoga ist Meditation.

Die Ansicht, Yoga wäre vorrangig eine besondere Art akrobatischer Verrenkungen ist eine eher westliche Auffassung, die sich nicht mit dem ursprünglichen Yoga deckt.

Yoga ist in erster Linie eine geistige Disziplin *

Die Asanas (Körperübungen) sind aus yogisch-traditioneller Sicht nur eine Randerscheinung. Sie wurden ursprünglich geschaffen, um in der Meditation gut und komfortabel sitzen zu können.

Es meditiert sich einfach schlecht, wenn der Rücken zu schwach und die Hüften zu steif sind, und deshalb schmerzen. Schmerzen stören einfach die Konzentration.

Von zentraler Bedeutung ist im Yoga die Kunst, seinen Geist jederzeit in einem entspannten und ruhigen Zustand zu halten. Denn nur dann entfaltet er seine volle Leistung, nur dann haben wir die volle mentale Kraft zur Verfügung.

Die enormen Leistungen der alten Yogis, was sie kraft ihrer voll entwickelten Konzentration erreichen konnten sind zT in Laboruntersuchungen untersucht und bestätigt worden.

Was der voll entwickelte Geist vermag ist erstaunlich *

Dazu gehören so erstaunliche Dinge wie:

  • Willentliche Kontrolle von Blutdruck und Pulsrate (viele Yogis, u.a. Swami Vishnu Devananda)
  • Willentliches Hervorrufen der Gehirnwellen, die den Tiefschlaf begleiten. (das war Swami Rama)

Dass der Mensch mit seinem Geist die unbewussten und autonomen Steuerungsmechanismen willentlich beeinflussen kann, ist nichts neues. Das Biofeedback arbeiter damit.

Leider funktioniert das auch im Negativen – der Geist kann sein Gehirn beschädigen.

Stress erzeugt Schäden im Gehirn *

Nicht nur somatische Schäden wie die am Herz-Kreislauf- oder Immunsystem, sondern auch psychische Störungen wie pathologische Angst oder Depression und Psychosen wie Schizophrenie stehen im Zusammenhang mit der Stress-Reaktion (vergleiche „Molekulare Grundlagen von Geistes- und Gemütskrankheiten“ von Elliot S. Gershon und Ronald O. Rieder, Spektrum der Wissenschaft, November 1992, Seite 114) (Zitiert nach Stress und Hormone)

Welche Übungen braucht es denn nun, um den Stress aus dem Geist raus zu bekommen? *

  1. Zunächst mal einen klaren Willen und eine starke Entscheidung, den Stress sofort loszulassen. Das ist das schwierigste.
    Am besten ist, wenn man sich dafür einen externen Impulsgeber sucht, der regelmässig und zuverlässig zur Meditation ruft.
  2. Erdende Standhaltungen helfen den Blutdruck kurzfristig zu senken, was den gesamten Prozess der mentalen Entspannung wirkungsvoll unterstützt.
    Wer einen gut entwickelten Geist und einen klaren Willen hat, kann das natürlich auch ohne die Standhaltungen. Leider schafft das nicht jeder so ohne weiteres. Die Standhaltungen sind deshalb für die meisten eine sehr wertvolle Einstiegshilfe.
  3. Ebenso wichtig sind einige Übungen um sich rund um Becken und Hüfte gut zu fühlen. Das bewirken die Flexibilitätsübungen, die Lotus-Übungen des Yoga.
    Sie sorgen nämlich nicht nur für flexible Hüften, sie fördern auch die Beckendurchblutung, was wiederum entspannungsfördernd auf den Denkapparat wirkt.
    Aus etwas anderen Zusammenhängen hat das jeder schon selbst erlebt. 🙂
    Nicht bewusst ist vielen, dass genau diese Wirkung durch die Lotus-Übungen des Yoga hervorgerufen wird.
  4. Dann folgen die Atem- und Konzentrationsübungen, wie sie auch genutzt werden, um den Geist auf die Meditation vorzubereiten. Diese werden mit bestimmten Mudras und Bandhas in ihrer Wirkung verstärkt.

Der yogische Wonnezustand

Meditation an sich ist der Zustand der Geistigen Leere – das Nirwana. Im Yoga heisst dieser Zustand „Ananda„, das bedeutet Wonne.

Zu den Übungen um in Ananda, die Wonne zu gelangen, gehört das Herunterzählen der Atemzüge, Visualisierung von Energieflüssen im Körper, und die bewusste Verbindung mit der Erdenergie.

Wo du das lernen und vertiefen kannst? *

Die oben aufgeführten Übungsweisen sind das Hauptthema, der ganz besonderen Yoga-Workshops der Karnevals-Woche. Diese Workshops sind grundsätzlich für alle geeignet.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir arbeiten an wichtigen, yogischen Grundlagen für einen inspirierten und gelassenen Lebensstil.

Die Workshops der Karnevalswoche *

WS1: Erden und zentrieren für Gelassenheit mit Standhaltungen

  • Di, 9. Februar, 20:00 – 21:30

WS2: Hüftflexibilitäts-Übungen für gesunde Gelenke

  • Do, 11. Februar, 20:00 – 21:30

WS3: Atemmeditationen für einen klaren, ruhigen Geist

  • Fr, 12. Februar, 16:00 – 17:30

Wenn du alle 3 Workshops zusammen besuchen möchtest, dann ist das Workshop-Paket für dich interessant.
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