Yoga, Christentum und das Goldene Ei

Yoga-Ostern-Goldenes-Ei

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Ostern, goldene Eier, Christentum, Hiranyagarbha, und die Symbolik des Yoga.

Es gibt eine kulturübgreifende und reichhaltige Symbolik des Goldenen Ei’s, die in Yogastunden eingebunden viel Kraft und Freude vermittelt. Erfahre hier mehr darüber.

Das goldene Ei im Yoga *

Im Yoga symbolisiert das goldene Ei den Zustand „vor der Manifestation„. Das bedeutet es ist der Zustand absoluter Ganzheit, Geborgenheit, des Eins-Seins.

Ausgehend von Zustand der Ganzheit und des Geborgenseins beginnt die Manifestation der Welt.

Oder auch einzelner Teile dieser Welt.

Hier beginnt die Welt zu existieren.

Für dieses goldene Ei gibt es einen Namen: es ist Hiranyagarbha.

Hiranyagarbha  ist der Keim der im Urozean entsteht, und von einer goldenen Hülle umgeben ist.

  • Es ist auch der unbekannte Schöpfer des Himmels, der Erde und aller Wesen.
  • Das goldene Ei gilt als Produkt des Zusammenwirkens von geistigen und stofflichen Prinzipien.
  • Auch wird es als Entsprechung der menschlichen Seele und dem Erschaffer der Welt gesehen
  • Das kosmische Ei ist der Ursprung des Urozeans, sowie der Schöpfergottheit.

Aus diesem Grunde wird das goldene Ei in Meditationen, Tiefen-Entspannung, und Heilreisen verwendet. Immer dann, wenn es darum geht einen besonderen Schutz vor externen Einflüssen zu installieren.

Sehr interessant ist die Visions-Reise zum goldenen Ei

Es handelt sich hierbei um eine Fantasiereise, die den Höhepunkt einer vorangehenden sehr tief greifenden Entspannung ist.

Die Schritte der Entspannungsreise sind:

  1. physische Entspannungsabsatz
  2. Atembeobachtung
  3. Entspannung der Emotionen
  4. Auflösung der Gegensatzpaare
  5. Schaffung des inneren Raumes
  6. Visions-Reise zum goldenen Ei
  7. Sankalpa – Sankalpa ist eine besondere Form der Affirmation. Dem Sankalpa wird lebensverändernde Kraft nachgesagt.

Diese Lebensspendende Kraft des goldenen Eies drückt sich auch im Klang aus.

Die Schöpfung, das Ei und das Universum ist (Ein-)-Klang

Es gibt verschiedene Wissensbereiche, in denen man der Auffassung vertritt, dass die Welt aus dem Klang heraus entstanden ist:

  • In der modernen Physik ist es der Urknall
  • Im Christentum ist es das Wort Gottes
  • In den nordischen Mythologien haben die Götter die Welt durch Singen geschaffen
  • Im Yoga schwingt die Welt in Anahatha, dem ungeschlagenen Ton. Anahatha ist der Ton, der nicht entstanden ist indem ein Klanginstrument angeschlagen wurde, sondern der aus sich selbst heraus erklingt

Klang ist die erste Erkenntnis des Embryos

Das erste Sinnesorgan des im Mutterleib liegenden Embryos, welches aktiv wird, ist der Gehörssinn.

Auch bei der Embryoentwicklung spielt der Klang eine wichtige Rolle. Nicht umsonst wird in vielen Traditionen rund um den Globus empfohlen, dass die Mutter mit ihrem ungeborenen Kind sprechen und ihm was vorsingen soll.

Mit Klang beginnt auch jede Yogastunde

Jede Yogastunde beginnt mit dem Klang in Form des zu Beginn gesungenen Mantra.

Durch die daraus entstehenden inneren Vibrationen kommt die Energie zum fließen. Im Anschluss folgen die Atemtechniken, welche diese Wirkung weiter vertiefen.

Dann erst folgen die Körperübungen, die Asanas.

Abschliessend finden wir in die Meditaiton, und in eine vertiefte Entspannung, um mit abschließendem Klang – Mantra – die Stunde zum Ende zu bringen.

Das Ergebnis einer solchen Yogastunde ist dieser ganz besonders entspannte und glückselige Zustand, den man vor allem nach einer guten Yogastunde inne hat.

Das goldene Ei im Sonnengruss

Der Sonnengrusses besteht aus zwölf verschiedenen Positionen, die in dynamischer Folge absolviert werden. Er gilt als aktivierend.

Zu jeder einzelnen Position des Sonnengrusses gehört eines der Surya-Mantras. Surya heißt Sonne.

Die Sonne ist ebenfalls ein Elements der Symbolik des goldenen Ei’s.

Namentlich wird das goldene Ei erwähnt in der Mitte des Sonnengrusses, in der Cobra. Das Mantra hierzu heißt: „Om Hiranyagarbhaya Namaha„.

Die Cobra ist Hiranyagarbhaya

Die Cobra symbolisiert den Moment, in dem etwas Neues entsteht.

So wie oben in den Schöpfung Symbolen bereits erwähnt, steht das goldene Ei für die Ganzheit, unmittelbar bevor die Manifestation beginnt.

Die Cobra ist die Position, die am ehesten dem Keimling ähnelt, der sich im Frühjahr aus der Erde drängt. Jedes Neugeborene nimmt’s in dem Moment wo es aus der Mutter schlüpft diese Haltung ein. Auch hier finden wir die Symbolik des goldenen Ei’s, den Moment der Manifestation.

Hiranyagarbhaya ist der Name des goldenen Ei’s.

Von einigen Yoga-Weisen wird berichtet, dass sie in der Lage waren das goldene Ei, das Hiranyagarbhaya zu manifestieren. Dies haben sie praktiziert, um in kritischen Zeiten die Friedensenergie zu stärken. Beobachtet wird, dass sich parallel zu dem Zeitpunkt, wo sie auf dieser Erde Hiranyagarbhaya manifestiert haben, kritische Situationen entspannt haben.

Hiranyagarbhaya, das goldene Ei, ist die Quelle der Schöpfung des manifestierten Kosmos

Das goldene Ei im Christentum und europäischem Volkstum *

Bei den heidnischen Frühlingsfesten spielte das Ei immer schon eine Rolle als Fruchtbarkeitssymbol. Es steht für das Erwachen der Natur, sowie für die Quelle des Lebens.

Als Auferstehungssymbol ist das Osterei ein sehr wichtiges Elements des Christentums. Wird doch das Osterfest als das wichtigste aller Feste angesehen.

Die Auferstehung Christi aus dem Grab kann man auch mit einem Küken vergleichen, welches aus der Schale schlüpft.

Im europäischen Kulturraum gibt es eine große Zahl von Volksbräuchen, die mit dem Ei in Verbindung stehen: Hierzu gehören neben dem Ostereierfärben, verstecken und suchen auch das Eierlaufen.

Volkstümliche Sprüche zum Ei gibt es viele:

  • Das Gelbe vom Ei
  • Die sanft zu behandelnden rohen Eier
  • Faule Eier
  • Der Eiertanz
  • Jemand sieht aus wie aus dem Ei geprellt
  • Zwei gleichen sich wie ein Ei dem anderen
  • Politiker werden mit faulen Eiern beworfen.

Derartige Sprüche zeigen deutlich, dass auch hierzulande das Ei eine reichhaltige Symbolik transportiert.

Auch die Gebrüder Grimm kennen das goldene Ei

In dem Märchen der Besenbinderjungen ist vom goldenen Ei die Rede.

Ein paar arme Besenbinderjungen holen täglich im Wald Reisig für Besen und das Schwesterchen verkauft sie. Dann findet der jüngste auf einer Birke einen Vogel, der ihnen allmorgendlich ein Goldei legt, das sie dem Goldschmied verkaufen. Als der Vogel keine Eier mehr legt, lässt er sich zum Goldschmied tragen, dem er singt:

Wer ißt mein Herzlein,
wird bald König seyn;
wer ißt mein Leberlein,
findet alle Morgen unterm Kissen ein Goldbeutlein!

Da will der Goldschmied das Schwesterlein heiraten und sie sollen ihm den Vogel zur Hochzeit am Spieß braten. Dabei fallen zwei Stücke heraus, die sie kosten. Als der Goldschmied sieht, dass Herz und Leber fehlen, jagt er sie alle fort.

Die Symbolik des goldenen Eies in Klang-Yogastunden *

Wenn wir uns im Rahmen einer Yogastunde auf das goldene Ei konzentrieren, dann folgt dies einer reichen Symbolik. Diese spielt gleichermaßen im Christentum, im Yoga, und in anderen Bereichen dieser Welt eine bedeutsame Rolle.

Das goldene Ei als Thema einer Yogastunde, verbindet in Frieden, Liebe und Harmonie die Kulturen dieser Welt.

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