Aktuelle Umfragen zeigen, dass mindestens die Hälfte der Deutschen unter Schulter-Nacken-Schmerzen leidet. Viele wissen nicht, warum das so ist, und ihre Ärzte können ihnen nicht wirklich helfen.

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Schulter-Nacken-Schmerzen: Haben das wirklich sooo viele?

Ja, Schulter-Nacken-Schmerzen haben so viele. Die Zahlen verteilen sich folgendermaßen:

  • 55% der Frauen und 35% der Männer sind aufgrund ihrer Nacken-Beschwerden als Schmerzpatient in Behandlung.
  • Bei Schulter sieht es ganz ähnlich aus: 48% der Frauen, und 39% der Männer

Schulter-Nacken-Schmerzen-Statistik
(Quelle: Statista)

Das sind nur die, die aufgrund ihrer Schulter-Nacken-Verspannungen als Schmerzpatient beim Arzt in Behandlung sind.

  • Da sind nicht diejenigen dabei, die auf andere Art versuchen mit diesem Problem fertig zu werden.
  • Die Dunkelziffer derer, die in dieser Statistik nicht genannt werden – weil sie nicht vom Arzt erfasst wurden – dürfte ziemlich hoch sein.

In meiner Yogaschule jedenfalls sind es um die 80% der Teilnehmer, die über Schulter-Nacken-Beschwerden klagen. Ich weiss das deshalb, weil ich immer wieder die aktuellen Beschwerden abfrage, um meinen Yoga-Unterricht daran zu orientieren.

Schulter-Nacken-Verspannungen werden extrem häufig genannt. Und in diesen Stunden gibts eine spezielle Stunde zu diesem Thema. Den Teilnehmern gehts danach regelmässig deutlich besser.

Warum sind Schulter-Nacken-Beschwerden so weit verbreitet?

Das hat mit der heutigen Lebens-Kultur zu tun. Es liegt auch an dem vielen Sitzen, klar. Auch am Bewegungsmangel. Logisch.

Weitere Gründe liegen im allgegenwärtigen Stress

Schultern hoch ziehen bei StressEs ist eine bekannte Stress-Haltung, wenn man die Schultern hoch zieht: Wer den ganzen Tag lang Stress hat, zieht den ganzen Tag lang die Schultern hoch.

Das merkt man gar nicht, da es unbewusst geschieht.

Geh mal mit offenen Augen durch die Welt, und schau dir an, wieviele Menschen in deinem Umfeld die Schultern dauerhaft etwa 1cm hochziehen.

Und noch schlimmer: Bei vielen sind die Muskeln davon so verkrampft, dass sie ihre Schultern gar nicht mehr in Normalposition bekommen können.

Dass permanent hochgezogene Schultern auf Dauer gröbere Probleme erzeugen, ist logisch, und nur eine Frage der Zeit.

Der Weg da raus besteht nicht in ignorieren, Kaffee drauf schütten und weitermachen.

Ein funktionierender Weg da raus ist anders. Der hat mit aktiv werden und die Ursachen verändern zu tun. Deiner Gesundheit zuliebe solltest du damit sofort anfangen.

Dein Arzt kann dich dabei nicht unterstützen. Denn er hat gar keinen Zugriff auf die Ursachen deiner hochgezogenen Schultern.

10 Gründe, warum dein Arzt dir bei deinem Schulter-Nacken-Problem nicht helfen kann –

Dein Arzt …

  1. hat keinen Einfluss auf deine inneren Stressoren, die dich dazu bringen deine Schultern hoch zu ziehen.
  2. ist nicht in der Situation, dir bessere Pausen und Pausengestaltung vorzuschreiben, die dir helfen deine Schultern zu lockern
  3. kann dich nicht dazu bringen dich mehr zu bewegen.
  4. hat keine Möglichkeit, dir eine bessere Körperhaltung anzutrainieren.
  5. kann dir kein Übungsprogramm vermitteln, das dir hilft deine inneren Spannungen loszuwerden
  6. kann nicht deine Stimmung verändern, damit du deinen Kopf nicht so hängen lässt.
  7. kann dir nicht das zu dicke, verspannungsfördernde Kopfkissen wegnehmen
  8. hat keine Zeit sich mit deiner Unzufriedenheit auseinander zu setzen und dir Strategien zu zeigen, wie du sie auflösen kannst.
  9. hat keinen Einfluss darauf, dass du viel zuviel Zeit vor der Glotze verbringst
  10. hat keinen Einfluss auf die Organisation deines Arbeitsplatzes. Ein unergonomischer Arbeitsplatz fördert gewohnheitsmässige Fehlhaltungen mit allen dazugehörigen Folgen.

5 Schritte, was du statt dessen tun solltest

Übungen bei Schulter-Nacken-SchmerzenWenn du beizeiten das weitere Voranschreiten des sich anbahnenden Problems löst, dann brauchst du gar keinen Arzt.

Du löst deine Schulter-Nacken-Verspannungen selber auf.

So hilfst du dir selbst

  1. Lerne systematische Entspannungstechniken
  2. Lerne deinen inneren Stress auszuatmen – mit Atemübungen
  3. Löse dich aus deiner gewohnheitsmässig falschen Körperhaltung mit hängendem Kopf und hochgezogenen Schultern. Trainiere dir statt dessen die natürliche, aufrechte Haltung (wieder) an – das ist auf Dauer die beste Alternative, die es geben kann.
  4. Sorge mit Gleichgewichtsübungen für innere und äussere Balance auf allen Ebenen, und werde gelassener
  5. Lass dir die Schulter-Nacken-Übungen zeigen, mit denen du während deines normalen Alltags deine Verspannungen selbst auflöst – und übe sie!

Du kannst dir zu jedem dieser 5 Schritte etwas einfallen lassen, und in deinen Alltag integrieren. Und zwar so, dass es stattfindet. Täglich.

Aus eigener Kraft schaffen das nur wenige

Ein Kurs ist deshalb sehr hilfreich

Yoga bei Schulter-NackenDer beste Kurs bei Schulter-Nacken-Problemen ist der Helden-Yoga-Kurs. Da bekommst du zu jedem einzelnen der oben genannten 5 Punkte wertvolle Übungen, Anleitung, Feedback und weitere Hinweise.

Viele der Teilnehmer des Helden-Yoga-Kurses konnten schon nach wenigen Monaten der regelmässigen Kursteilnahme “ihrem Physiotherapeuten kündigen” (O-Ton der Teilnehmer). Sie brauchen die wöchentlichen Massagen nicht mehr. Die Schulter-Nacken-Schmerzen sind ganz oder beinahe weg. Symptomfreiheit ist was Feines!

Yoga hat ihnen geholfen ihre Beschwerden los zu werden. Toll sind die Massagen natürlich trotzdem, und dürfen auch gerne weiterhin genutzt werden. Aber sie sind eben nicht mehr nötig.

Das betrifft die Fälle, wo es sich wirklich um akute oder chonische Schulter-Nacken-Verspannungen handelt. Also denen, wo noch keine gravierenden Schäden entstanden sind. Das wären: Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule, Wirbelköperveränderungen, Verkalkung der Muskeln, Sehnen und Bänder, … usw.

Bei gravierenden Fällen kann es auch gehen

Yoga-EinzelberatungIn den Fällen wo bereits die Halswirbelsäule geschädigt ist, oder Veränderungen an den Muskeln, Sehnen und Bändern der Schulter vorliegen, muss man besonders sanft ran gehen. Da hilft die Abstimmung mit dem behandelnden Arzt weiter. Als Yogatherapeutin bin ich auf diese Vorgehensweise spezialisiert.

Viele Ärzte und Physiotherapeuten …

… schicken übrigens ihre Patienten von sich aus zum Yoga, damit es gar nicht erst soweit kommt. Und sie gehen selbst zum Yoga. Weil sie wissen, dass Yoga dabei hilft die inneren und unbewussten Ursachen der Verspannungen zu beseitigen. Sie sehen es – jeden Tag – in ihrer Praxis.

Du hast bis hierhin gelesen – also berührt dich dieses Thema. Du willst aktiv werden, richtig? ☺

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